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Szenenwechsel ist ein Angebot von Caritas und Diakonie
| Szenenwechsel-Teilnehmende aus den vergangenen Jahren berichten |

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Unter dem Motto „Szenenwechsel“ haben in den vergangen Jahren über 1.500 Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren Einrichtungen der Diakonie und der Caritas kennengelernt. In den Osterferien waren sie in Sozialstationen, Altenzentren, Tagesaufenthalten, Kindergärten, Beratungsstellen, Häusern und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, in Anlaufstellen für Straffällige, Beratungsstellen für Suchtabhängige und in der Bahnhofsmission tätig. |

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Szenenwechsel im Kindergarten
Svenja, 18 Jahre, besuchte eine Integrative Kindertagesstätte und hat inzwischen großen Respekt vor der Leistung der Mitarbeiter in sozialen Enrichtungen. Sie hat erlebt, wie anstrengend die Arbeit mit Kindern sein kann. Die offene Art der behinderten Kinder half ihr, die anfängliche Scheu zu überwinden. Auch wenn Svenjas Berufswunsch nicht im sozialen Bereich liegt, der Szenenwechsel war für sie ein tolles Erlebnis und ein Gewinn.
Heidi, 16 Jahre war in einer Kreisgeschäftsstelle der Diakonie aktiv. Sie meint: „Durch das Praktikum habe ich erfahren, wie es in der Welt wirklich zugeht. In meinem Alltag wird immer die gute schöne Scheinwelt vorgespielt“. Ihre Alltagswelt, wenn sie nicht zur Schule geht: Tanzen, Tischtennis, Tennis, Freunde, Lesen und Fotografieren. |

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Tagesbetreuung von Seniorinnen
Christoph, 19 Jahre, war in der Strafentlassenenhilfe tätig. Nun überlegt er, ob er seinen Beruf in diesem Bereich wählen soll. Und die 17jährige Schülerin Sina machte ihren „Szenenwechsel“ in der Sozialstation. Sie will Musiktherapeutin werden. Die Praxiswoche hat sie in diesem Wunsch bestärkt.
Judith, 17 Jahre, war 5 Tage in einem Oldenburger Altenheim und ist dabei mit alten Menschen ins Gespräch gekommen. Es hat ihr so gut gefallen, das sie überlegt, ein zweites Mal mit zu machen. |

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Szenenwechsel in integrativer Tagesstätte
Karen, 18 Jahre und Schülerin, ging in den Diakonie-Kindergarten in der ZAAB Oldenburg. Sonst spielt sie Querflöte und etwas Gitarre, treibt Sport, liest und schreibt Briefe. Sie unternimmt viel mit ihren Freunden und verreist auch gerne mal. Für die Aktion „Szenenwechsel“ hatte sie sich bewußt beworben „zum einen, weil ich im Sommer ein Jahr als Au-Pair in die USA gehen will, zum anderen, weil es mich interessiert und ich später gerne Sozialpädagogik studieren möchte.“ Sie hoffte, gut mit den Kindern auszukommen, und weitere Erfahrungen im Umgang mit ihnen zu sammeln. Vor allem wollte sie Kontakt zu Menschen knüpfen, die anders sind als sie. Ihre Erwartungen wurden erfüllt und sie hat wichtige Erfahrungen gemacht, die ihr helfen werden, ihren Studienwunsch weiter zu konkretisieren.
Maren, 21 Jahre, hatte einfach Spaß am Helfen und ging deshalb zum Szenenwechsel ins Altenheim.
Julia-Kristin tanzt und shoppt gerne in ihrer Freizeit. Oder sie trifft sich mit Freunden. Diese Mal verbrachte sie ihre Osterferien im Kinder- und Jugendhaus Horizont in Delmenhorst. Hier erhielt sie einen Einblick in die soziale Arbeit mit Kindern. |

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Szenenwechsel im Krankenhaus
Olesja geht in ihrer Freizeit gern aus, trifft Freunde, hört Musik und liest. Außerdem lernt sie gerne neue Menschen kennen. In der Praxiswoche wollte sie einmal Menschen kennenlernen, denen es nicht so gut geht wie ihr, und die auf Hilfe angewiesen sind. Dabei war ihr die gute Zusammenarbeit mit dem Sozialarbeiter in der Beratungsstelle, die sie erfahren hat, sehr wichtig.
Gesine, 19jährige Schülerin, spielt in ihrer Freizeit Basketball, kümmert sich um ihren Hund, besucht Freunde, liest und telefoniert gerne. Sie hat eine Woche lang in der Bahnhofsmission hospitiert. Und warum? „Ich möchte durch dieses Praktikum Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln und Einblicke in andere Lebensstile bekommen.“ |

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Hendrik, 19jähriger Schüler aus Varel, spielt in seiner Freizeit Volleyball und Klavier. Er macht gerne Urlaub und trifft sich mit Freunden. In den Osterferien wollte er mal was anderes machen, als sich nur erholen. Er sammelte Erfahrungen in der Flüchtlingsbetreuung. So konnte er mit eigenen Augen sehen, wie sich Asylpolitik in der Praxis auswirkt. |
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