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Das Kuratorium aus Vertretern der Diakonischen Werke in Niedersachsen und Bremen vor der gemeinsam geführten Bildungsstätte für den Zivildienst
Das Kuratorium aus Vertretern der Diakonischen Werke in Niedersachsen und Bremen vor der gemeinsam geführten Bildungsstätte für den Zivildienst

Abschied von Marienhude

Nach 25 Jahren Abschied von Bildungsstätte in Hude

Hude, 23.06.2011 - Mit einem Festakt beendeten die Diakonischen Werke in Niedersachsen und Bremen ihre gemeinsames Engagement in der Bildungsstätte für den Zivildienst in Hude. Bei Gründung der Bildungsstätte sei man sich noch nicht sicher gewesen, ob die ehemalige Fabrikantenvilla die Aufnahme der jungen Männer überstehen würde. Doch schon nach dem ersten Lehrgang hatte Haus Marienhude den Stresstest erfolgreich bestanden. Im Laufe der folgenden Jahre wurde das Haus den wechselnden Erfordernissen angepasst, bis zuletzt 40 zweiwöchige Lehrgänge für 1.000 Zivis im Jahr durch die Bildungsstätte organisiert wurden. Das Image der Zivildienstleistenden vom langhaarigen Drückeberger hat sich in den 25 Jahren gewandelt. Heute sind Zivildienstleistende gesellschaftlich anerkannt, als junge Männer die sich im Sozialen Bereich engagierten. Viele blicken auf die Einsatzzeit als eine sinn- und wertvolle Lebenserfahrung zurück. Die Diakonischen Werke haben den Zivildienst auch mit der Bildungsstätte zu einem sozialen Lerndienst ausgestaltet. Mit Stolz verweist die Kuratoriumsvorsitzende Susanne Bock darauf, dass in Niedersachsen und Bremen 80% aller Zivildienstleistenden in Kirche und Diakonie eingeführt worden sind. Das sei bundesweit ein Spitzenergebnis. Der Zivildienst hat Generationen von jungen Männern ermöglicht, konkrete Einblicke in soziale Lebenswelten zu gewinnen, zu denen sie sonst keinen Zugang bekommen hätten.
Der Zivildienst markiert für viele den endgültigen Eintritt ins Erwachsenenleben, erläutert der theologische Diakonie-Vorstand Thomas Feld. Sie übernehmen Verantwortung für Schwächere. So ist der Zivildienst für viele eine Zeit des persönlichen Wachsens, der Berreicherung und der Entdeckung von individuellen Möglichkeiten geworden. Der Zivildienst war für junge Männer ein Rahmen für neue und gute Erfahrungen. Jetzt werde es schwieriger, jungen Menschen zu zeigen, dass es sich lohne, im sozialen Bereich tätig zu werden, befürchtet Pastorin Jutta Wendland-Park, Vorsitzende des Vorstandes Rotenburger Werke der Inneren Mission. Auch nach dem Zivildienst sei es wichtig, sensibel für Menschen zu werden, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Das ist die Aufgabe künftiger freiwilliger Lerndienste, betonte Theo Lampe, Referent für Zivildienst, Freiwilliges Soziales Jahr und ehrenamtliches Engagement.
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