Suche

A A A

 

Suche

Druckversion
Sabine Mix-Puschmann und Wolfgang Schmitt präsentieren den Jahresbericht der Fachstelle Sucht im Ammerland
Sabine Mix-Puschmann und Wolfgang Schmitt präsentieren den Jahresbericht der Fachstelle Sucht im Ammerland

Alkohol ist häufigstes Suchtmittel im Ammerland - Fachstelle Sucht legt Jahresbericht vor

Diakonie-Fachstelle Sucht legt Jahresbericht vor

Bad Zwischenahn, 28.06.2011 - Mit den Rosen neben dem Eingang sieht die Fachstelle Sucht der Diakonie aus wie ein ganz normales Einfamilienhaus. Die unauffällige Erscheinung nur wenige Meter neben der Haupteinkaufsstraße Bad Zwischenahns kommt der Beratungs- und Behandlungsstelle zu Gute. Es gäbe mittlerweile einen klareren Umgang mit dem Thema Sucht. Sie sei als Krankheit anerkannt, erklärt Fachstellenleiter Wolfgang Schmitt. Das mache es Betroffenen leichter, den Weg in die Beratungsstelle zu finden. Aber es gehöre auch das Eingeständnis dazu, dass der eigene Alkoholkonsum riskant hoch sei. Je ein Fünftel der Ratsuchenden würde von Ärzten, Kliniken oder Familienangehörigen zur Kontaktaufnahme mit der Fachstelle Sucht gedrängt. Dieser Druck sei oft notwendig, weil Sucht keine Krankheit wie Zahnweh ist, bei der spätestens die Schmerzen die Klienten zum Arzt führen. Bei einer Sucht sei es Teil der Krankheit, zu glauben, aufhören zu können, erklärt Schmitt. Der Kreislauf des nicht-wahr-haben-wollens müsse durchbrochen werden.
Alkohol ist im Ammerland immer noch das vordringlichste Suchtproblem. Über 80 der Klienten kämpfen gegen den alltäglichen Alkoholmissbrauch. Etwa drei Viertel sind Männer, ein Viertel Frauen. Immer werden fünfmal mehr Angehörige durch die Sucht in Mitleidenschaft gezogen, zeigt der Jahresbericht der Fachstelle Sucht. In Familien mit einem Suchtkranken leiden besonders die Partner und die Kinder, erklärt Sabine Mix-Puschmann. Für sie gäbe es zwar seit Jahren Selbsthilfegruppen, seit kurzem biete die Fachstelle aber auch eine therapeutische Gruppe für Angehörige an.

Vollständiger Suchtbericht unter:
Jahresbericht Fachstelle Sucht im Ammerland
Kontaktfooter Landesverband
Kontakt

Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
Kastanienallee 9-11 · 26121 Oldenburg
Telefon 0441 21001-0 · Fax 0441 21001-99 
lv@diakonie-ol.de

Spendenkonto

Evangelische Bank
IBAN: DE82 5206 0410 0506 4060 41
BIC: GENODEF1EK1

 
Diakonie - die soziale Arbeit der Kirche.

Rückmeldung zu dieser Webseite

Haben Sie eine Anmerkung zu dieser Webseite oder Korrekturvorschläge für die hier veröffentlichten Inhalte? Schreiben Sie uns!


Code