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Altenheime gerettet

Mitarbeiter und Geschäftsführung haben sich auf neue Konzepte geeinigt

Oldenburg / Delmenhorst, 20.05.2010 ? Alle Mitarbeiter der diakonischen Altenheime im vorläufigen Insolvenzverfahren haben neue Arbeitsverträge unterschrieben. Damit sind die Arbeitsplätze gesichert. Die Bewohner der diakonischen Einrichtungen erhalten Pflege in gewohnter Weise und Qualität. Um den Fortbestand der Einrichtungen zu sichern verzichten die Mitarbeitenden auf Gehaltsbestandteile. ?Wir haben uns bemüht, eine Lösung zu finden, die die Mitarbeiter möglichst gering belastet,? erläutert Diakonie-Vorstand Joachim von der Osten. ?Gleichwohl leisten die Mitarbeitenden einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung des Sanierungskonzeptes,? wertet von der Osten.
Das Konzept des Diakonischen Werkes sieht die Gründung von drei neuen Betriebsgesellschaften vor. Diese Firmen führen den Pflegebetrieb der drei Einrichtungen in gewohnter Qualität weiter. Vor der Unterzeichnung der Anstellungsverträge hatte das Diakonische Werk allen 180 Mitarbeitenden Muster-Gehaltsabrechnungen vorgelegt. Daran konnte jeder Mitarbeitende genau sehen, was die Veränderung für ihn persönlich bedeutet.
Das neue Betriebs-Konzept hat den vorläufigen Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Hermann Berding überzeugt. Es sichert die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe auf Dauer und verschafft ihnen eine gute Ausgangssituation im Wettbewerb mit anderen Pflegeeinrichtungen. Bei andauernder guter Auslastung und steigenden Pflegeentgelten sieht Berding sogar die Chance zur künftigen Verbesserung der Mitarbeitervergütung. Die Mitarbeitenden der drei Altenpflegebetriebe werden auch künftig mehr verdienen, als bei privaten Anbietern. ?Unter Berücksichtigung der Marktsituation sollen Mitarbeitende in der Pflege angemessen bezahlt werden? stellt von der Osten fest. "Wegen der hohen Bereitschaft der Mitarbeitenden, zu den neuen Betrieben des Diakonischen Werkes zu wechseln, hat die Mitarbeitervertretung nach kontroverser Diskussion dem Konzept zugestimmt und von der Erarbeitung eines eigenen Firmenkonzepts abgesehen," erläutert der Vorsitzende der gemeinsamen Mitarbeitervertretung des Diakonischen Werkes Oldenburg, Thomas Schwalm.
Berding wird jetzt alle Schritte einleiten, die notwendig sind, um das Konzept im Insolvenzverfahren zum Abschluss zu bringen. In Oldenburg werden künftig die gemeinnützigen GmbHs Büsingstift und Seniorenzentrum Haarentor, in Delmenhorst die gemeinnützige Stephanusstift GmbH die Pflege in den Altenheimen übernehmen.
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