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Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direkorin der evangelischen Hilfsaktion »Brot für die Welt« übergibt den Staffelstab zur 50. Aktion an Akteure aus dem Oldenburger Land. Füllkrug-Weitzel ruft Kirchengemeinden, Gruppen und Initiativen auf, sich im Jubiläu
Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direkorin der evangelischen Hilfsaktion »Brot für die Welt« übergibt den Staffelstab zur 50. Aktion an Akteure aus dem Oldenburger Land. Füllkrug-Weitzel ruft Kirchengemeinden, Gruppen und Initiativen auf, sich im Jubiläu

Aufruf zur 50.AktionBfdW

Traditionell wird die Spendenaktion am 1. Advent in Gottesdiensten neu eröffnet. Im vergangenen Jahr sind aus dem Oldenburger Land 547.722 Euro für die Entwicklungshilfe von »Brot für die Welt« und seine Partner gespendet worden.

Oldenburg, 10.10.2008
- Es ist schon eine Provokation, wenn die evangelische Hilfsaktion »Brot für die Welt« das 50jährige Jubiläum ihrer Bemühungen unter das Motto stellt: ?Es ist genug für alle da?. Obwohl regelmäßig von Hungerrevolten armer Menschen in Ländern des Südens berichtet wird, internationale Organisationen vor einem rapiden Anstieg der Zahl der Hungernden in den nächsten Jahren warnen und die Lebensmittelpreise auch an deutschen Supermarktkassen steigen.
Heute wie 1959 gilt die biblische Verheißung, dass alle satt werden können. Die Geschichte von der Speisung der 5000 zeigt, was möglich ist, wenn es die Bereitschaft zum Teilen, Liebe und Gerechtigkeitssinn in der Nachfolge Jesu gibt. Dann geht die Bitte aus dem Vaterunser ?Unser täglich Brot gib uns heute? nicht ins Leere. Kaum eine andere Jesusgeschichte wird von den Partnerinnen und Partnern der Aktion ?Brot für die Welt? so beim Wort genommen.
?Es ist genug für alle da?. Das ist auch ein Satz der politischen Vernunft. Die Arbeit von Landarbeiterinnen und Kleinbauern in den Kontinenten des Südens kann zusammen mit der Landwirtschaft in den anderen Regionen der Welt auch eine rasant angewachsene Menschheit ernähren. Daran zweifelt auch die Agrarwissenschaft nicht. Voraussetung ist freilich, dass das Fundament dieser Hoffnung nicht durch Rechtsbruch, brutales Gewinnstreben Weniger und die Unvernunft Vieler zerstört wird.
Der Satz ?Es ist genug für alle da? vermittel Hoffnung und ist zugleich realistisch, bekräftigte Diakonie-Vorstand Wolfgang Bartels. Aber er verpflichtet auch zur Achtung und Verteidigung des Menschenrechtes auf Nahrung - weltweit. Manchmal reicht zur Verletzung dieses Grundrechts auch der Griff ins Supermarktregal: So mancher Dumpingpreis für Obst, Getreide, Kaffee, Milch und Zucker entsteht auf dem Rücken armer Kleinbauern.
?Es ist genug für alle da?. Der Satz ist ein Glaubensbekenntnis und eine ernährungswissenschaftliche Aussage zugleich. Und doch geht es um mehr als nur Kalorien. Es geht um Teilhabe an wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechten. Es geht um Schutz vor Plünderung und Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen. Es ist genug für alle da, auch an Möglichkeiten für Bildung und medizinische Versorgung. Nichts spricht dagegen. Dahinter steht die Verheißung jenes Friedens, der die Frucht der Gerechtigkeit ist.
Zwischen diesem Satz und der Wirklichkeit des Hungers steht das menschliche Herz, unser Herz, sein Verlangen nach Absicherung und seine Angst vor Veränderung. Doch die Bibel verheißt uns ein neues Herz ? als Quelle der Hoffnung für alle.
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