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Betroffenheit groß - Theologischer Vorstand ruft zu Hilfe auf

Die Mitarbeiter in der Diakonie sind tief betroffen von dem Unglück, das Japan ereilt hat. Neben der Naturkatastrophe durch Erdbeben und Tsunami droht ein atomarer Supergau.

"Durch die Nutzung der Atomenergie haben Menschen in der Moderne etwas unternommen, was es so noch nie in der Geschichte der Menschheit gegeben hat: Sie entfesseln Naturprozesse, die aus menschlicher Kraft nicht zurückgenommen werden können," erklärte Diakonie-Vorstand Thomas Feld. Heute zeige sich, dass der Umgang mit diesen von Menschen entfesselten Naturgewalten seine Grenze findet an der grundsätzlichen Verletzlichkeit und Fehlbarkeit der Menschen. Die Bibel erinnere unter den Begriffen der Geschöpflichkeit und Sündhaftigkeit an diese Grenzen. "Sie werden auch in Zukunft bei der Frage der Nutzung der Atomkraft zu bedenken sein," betonte der Theologe. Er begrüßte, dass die Politik den endgültigen Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Atomenergie ernsthaft in Angriff nehme.

Die Mitarbeiter in der Diakonie fühlen sich mit den Menschen in Japan tief verbunden, sie denken an sie und begleiten sie im Gebet. Christen in aller Welt haben darüber hinaus konkrete Hilfe zugesagt.

Die Not in Japan ist riesengroß. In den betroffenen Gebieten gibt es keinen Strom und kein Wasser. Dazu kommen Versorgungsengpässe auch mit notwendigsten Gütern und Nahrungsmitteln. Vielerorts kommt es zu Hamsterkäufen. Die Angst vor radioaktiver Verseuchung ist riesig.

Im Moment jedoch ist die Kommunikation im schwer betroffenen Katastrophengebiet im Nordosten des Landes in vielen Gebieten unterbrochen. Deshalb warte die Diakonie-Katastrophenhilfe zunächst ab, um zu klären , welche Unterstützung im Wiederaufbauprozess möglich ist, erklärte Feld. Zur Zeit stimme sich die Diakonie-Katastrophenhilfe mit dem Lutherischen Weltbund ab, der die Lutherischen Kirchen in Japan bei der Erfassung der Lage unterstützt.

"Auch wenn im Moment noch nicht letztlich geklärt ist, wie sich die Hilfe durch die Diakonie-Katastrophenhilfe gestalten wird, sind Spenden sehr willkommen und werden sinnvolle Verwendung bei der Unterstützung der Menschen in Japan und bei der Linderung ihres Leids finden," betonte Thomas Feld, Theologischer Vorstand des Diakonischen Werkes
der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

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