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Perspektivwechsel2008

Perspektivwechsel: soziale Erlebnisse statt Alltag im Wirtschaftsunternehmen

Mitarbeiter von EWE TEL, der GSG Oldenburg und dem Landkreis Oldenburg wechseln für zwei Tage zu Diakonie und Caritas
Oldenburg, 08.10.2008
? 13 soziale Einrichtungen öffenen ihre Häuser für Perspektivwechsler aus der Wirtschaft. Dabei sind eine Suchtklinik, Kindergärten und der Tagesaufenthalt für Wohnungslose.
?Wenn ein Mitarbeiter durch den Einblick beim Projekt seinen Horizont erweitert und seine Eindrücke in den Berufsalltag und ins Miteinander mit Kollegen einbringt, profitiert nicht nur seine Persönlichkeit, sondern das Unternehmen als Ganzes davon?, begründet der Geschäftsführer von EWE TEL, Dirk Thole, warum er 10 Mitarbeitern die Teilnahme am Perspektivwechsel ermöglicht.

?Persönlichkeit ist unabhängig von den Leistungsmöglichkeiten eines Menschen,? betont Diakonie-Vorstand Wolfgang Bartels. Auch wenn Menschen auf mancherlei Weise behindert sind, bedeute das keinen Mangel an Charakter. Hinter Problemen und Defiziten einen Menschen mit einer eigenem Wesen zu entdecken, dass ist das eigentliche Abenteuer, erläutert Bartels das Ziel des Perspektivwechsels. Dafür sind zwei Tage ausreichend.
Robert Wittkowski vom Landkreis Oldenburg ist auf die Diakonie zugegangen, um Mitarbeitern den Perspektivwechsel zu ermöglichen. Weil der Landkreis in vielen Fällen Sozilahilfeträger ist und Einrichtungen wie Einzelpersonen Unterstützung gewährt, wollte Wittkowski, dass Mitarbeiter nicht nur verwalten, sondern hinter die Fälle sehen. Jetzt geht Ralph Wiechmann, Kämmerer des Landkreises für zwei Tage in den Tagesaufenthalt für Wohnungslose. Formelle Kleidung, so hat er vom Leiter des Tagesaufenthalts erfahren, ist dort nicht angebracht.
Auch die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (GSG) in Oldenburg betrachtet die Aktion von Mittwoch, 8., bis Freitag, 10. Oktober, als Lernfeld. Menschen geraten oft unverschuldet in Not und Bedrängnis. Seine Mitarbeiter erleben das von außen, weiß Könner. ?Richtig reinschauen geht im Alltag nicht.? Zu erleben, dass Menschen durch Probleme nicht ihre Persönlichkeit und Würde verlieren, ist eine wichtige Erkenntnis, die auch im normalen Alltag von hoher Bedeutung ist.
Inzwischen haben 50 Teilnehmer den Perspektivwechsel als persönliche Bereicherung erlebt.
Im kommenden Jahr werden wir den Perspektivwechsel wieder anbieten, kündigten Bartels und Ludger Niehaus vom Landes-Caritasverband an. Dann könnten weitere Unternehmen am Perspektivwechsel teilnehmen.
Der diesjährige Perspektivwechsel beginnt mit einer Einführung am Mittwoch, 8. Oktober. Der eigentliche Einsatz wird am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Oktober, geleistet und endet mit einer Auswertung am Freitag Abend.
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