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DialogForum

"Für die Erwerbswirtschaft gilt die Regel, dass man dort am meisten investieren soll und Zeit, Ressourcen, Kreativität und Intelligenz, wo es sich am meisten zu lohnen scheint. Für den sozialen Bereich lässt sich die genau gegenteilige Regel aufstellen. Hier gilt: Man muss immer da am meisten Ressourcen, Geld, Kreativität und Intelligenz investieren, wo es sich am wenigsten zu lohnen scheint. Hier müssen wir die größte Sorgfalt auf die Menschen richten, die uns in unseren Hilfesystemen die größten Schwierigkeiten bereiten. Erst dann bringt die Sozialwirtschaft das, was die Gesellschaft von ihr erwarten darf, für die besonders auf Hilfe und Zuwendung angewiesenen Menschen dazusein."
Thomas Feld, Theologischer Diakonie-Vorstand, in der Begrüßung der Teilnehmer des DialogForum "Kinder- und Jugendhilfe in Oldenburg und umzu"


DialogForum gibt Anregungen
80 Grundschullehrern und Fachleuten der Jugendhilfe aus dem ganzen Oldenburger Land bei Fachtag

Oldenburg, 14. Mai 2009
- Zwei bis drei Kinder pro Klasse (15 Prozent der Gesamtschülerschaft) zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Bei der Hälfte der Kinder sind die emotionalen Probleme, Hyperaktivität, Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen sogar auffällig. Jede Grundschule weiß davon zu berichten, denn nur 0,4 Prozent der Schüler besucht eine spezielle Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung. Deswegen regte das DialogForum Grundschullehrerinnen zu konkreten Schritten in der Schule an. Die Veranstaltung im Oldenburger PFL-Veranstaltungszentrum bot gleichzeitig die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Diensten der Kinder- und Jugendhilfe. Hoffnung der Veranstalter ist eine Intensivierung der Zusammenarbeit von Hilfesystemen rund um die betroffenen Kinder und Jugendlichen. Im Detail bestünde noch hohes Verbesserungspotential. In den letzten zehn Jahren habe sich die Zahl der auffälligen Schüler verdoppelt. Jungs fielen doppelt so häufig auf wie Mädchen. Auch Kinder mit einem Migrationshintergrund seien überdurchschnittlich betroffen. Armut erhöhe die Gefahr der Entwicklung von Auffälligkeiten aber am stärksten. Diese Zahlen wiesen auf einen gesellschaftlichen Zusammenhang von Auffälligkeiten hin. Verhaltensstörungen seien immer im Zusammenhang mit den Beziehungen der Kinder zu sehen. Im DialogForum Kinder- und Jugendhilfe arbeiten zusammen der Bezirksverband Oldenburg, das Diakonische Werk Oldenburg, der Landes-Caritasverband für Oldenburg, die Stadt Oldenburg und die Landkreise Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch.
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