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Im Sand buddeln oder mit Wasser spielen macht Spaß, ist gesund und vermittelt ganz nebenbei grundlegende naturwissenschaftliche Einsichten. Deshalb ist regelmäßiges Draußenspielen fester Bestandteil des Kindergartenalltags.
Im Sand buddeln oder mit Wasser spielen macht Spaß, ist gesund und vermittelt ganz nebenbei grundlegende naturwissenschaftliche Einsichten. Deshalb ist regelmäßiges Draußenspielen fester Bestandteil des Kindergartenalltags.

Vorschulische Erziehung

Kindergärten und Krippen für Kinder mit und ohne Behinderung

Oldenburg, 04.01.2011 - Für Kinder ist es das Normalste auf der Welt, dass sie in einer Kindergartengruppe miteinander lernen, spielen und sich anfreunden. Da braucht es keine ausgefeilten Argumente für integrative Erziehung, erläutert Susanne Jungkunz, Geschäftsbereichsleiterin der Förderung und Therapie GmbH des Diakonischen Werkes Oldenburg: ?Kinder sehen nicht die Unterschiede zwischen Menschen, die Erwachsene sehen. Für sie ist es normal, verschieden zu sein. Durch Nachahmung lernen sie beim gemeinsamen Spiel voneinander und haben miteinander auch noch Spaß dabei.?

Es gibt immer noch viele Menschen, die meinen: Kinder mit einer Behinderung gehören in einen gesonderten Kindergarten, wo sie unter sich sind. "Die Integrationsgruppen in Kindertagesstätten der Diakonie zeigen aber seit Jahren, dass es auch anders geht und allen Kindern gut tut," erklärte Jungkunz. Wo Kinder mit besonderem Förderbedarf in Kindergartengruppen integriert werden, haben alle Kinder etwas davon. In diesen Integrationsgruppen sind weniger Kinder und mehr Personal als in den Regelgruppen. Neben den Erzieherinnen und Erziehern arbeiten hier auch Heilpädagogische Fachkräfte. Viele Gruppen erhalten zusätzlich Unterstützung von Helferinnen und Helfern im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Ein Kind mit einer Behinderung braucht wie alle Kinder den Kontakt zu anderen Kindern im Kindergarten und in seiner Nachbarschaft. Um sich optimal entwickeln zu können ist eine zusätzliche heilpädagogische Förderung wichtig. Beides wird durch den Besuch einer integrativen Kindergartengruppe gewährleistet. So erhalten alle Kinder gute Startbedingungen für ihr weiteres Leben. Jungkunz erläutert: "Indem alle Kindern von Anfang an dabei sind, wird umgesetzt, was zur Zeit unter dem Stichwort "Inklusive" diskutiert wird."Kindertagesstätten der Diakonie gibt es in Oldenburg am Philosophenweg, am Borchersweg und am Birkhuhnweg. Alle haben familienfreundliche Öffnungszeiten von 7:30 Uhr bis nachmittags und bieten kindgerechte Mittagsverpflegung an.

Der Countdown zur Anmeldung in den Kindergärten der Diakonie läuft bis 31. Januar 2011. Eltern können Kinder von ein bis sechs Jahren in den drei integrativen Kindertagesstätten der Diakonie für das nächste Kindergartenjahr anmelden. Die Kindertagesstätten sind täglich ab 7:30 Uhr geöffnet. Im Birkhuhnweg können Kinder bis 16:00 Uhr, im Borchersweg und im Philosophenweg bis 15:30 betreut werden.
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