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Dementenbetr_Zuhause_WST

Diakonie-Sozialstationen Oldenburger Land gGmbH will neuen Dienst zur Unterstützung Angehöriger aufbauen. Fachkraft von allen Kassen anerkannt.

Westerstede, 08.12.2008
- Erinnerungen wecken und Interessen von Demenzkranken neu zu beleben, ist das Ziel der Diakonie-Sozialstationen Westerstede/Apen, Wiefelstede/Metjendorf und Bad Zwischenahn. Mit der Einrichtung eines Fachdienstes zur Begleitung, Fachberatung und Anleitung altersverwirrter Menschen und ihrer Angehöriger betritt der kirchliche Pflegedienst Neuland. Die examinierte Fachkrankenschwester Manuela Schüchen hat mit einer einjährige Zusatzausbildung das Rüstzeug für die neue Aufgabe erworben. Mit Ehrenamtlichen möchte sie jetzt einen Dienst aufbauen, der Angehörige zu Hause unerstützt. Ziel sei ein wertschätzender, liebvoller Umgang mit Dementen. Für Interessenten bietet sie jetzt eine Schulungsreihe in der Diakonie-Sozialstation Westerstede an. Neben allgemeinen Informationen über das Krankheitsbild ?Demenz? stehen auch ganz praktische Fragen auf dem Programm. ?Musik ist sehr wichtig,? erzählt Schüchen, ?damit erreiche ich Menschen die stumm geworden sind? und ergänzt: Sprichwörter seien auch so eine Brücke zur Lebenswelt Dementer.
Nach Abschluß der Schulungsreihe will Schüchen die Ehrenamtlichen in die Haushalte vermitteln, in denen ein Familienangehöriger mit Demenz betreut wird. ?Wir suchen Ammerländer, die fit im Leben stehen und eine neue Herausforderung suchen und sich ein neues Aufgabenfeld erschließen wollen,? ergänzt die Sozialstationsgeschäftsführerin Regina Logemann.
Der Bedarf ist groß im Ammerland, schätzt Logemann. Sie weiß, dass jeder fünfte über achtzig Jahre von altersbedingter Vergesslichkeit und Verwirrung betroffen ist. Dreiviertel aller Menschen mit einem chronischen Krankheitsbild wie Demenz werden zu Hause gepflegt. Da sind Angehörige bisweilen sehr gefordert, weiß Schüchen. Deswegen sei es gut, dass das Pflegeleistungsergänzungsgesetzt jetzt auch Betreuung Dementer unterstütze. Anhand von 13 Alltagskompetenzen könne schnell eingeschätz werden, wie hoch der monatliche Zuschuss der Pflegekassen ausfalle. Die endgülte Einstufung nehme der Medizinische Dienst der Kassen vor.
Ein wenig stolz ist Schüchen auch darauf, dass sie von allen Kassen als Fachkraft anerkannt ist. Die Schulung umfasst 7 Termine, kostet 60 Euro und endet im März 2009. Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2009. Weitere Informationen über die Diakonie-Sozialstation in Westerstede, Tel. 04488-4657
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