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Diakonie führt Betriebe weiter

Büsingstift, Stephanusstift und Seniorenzentrum Haarentor auch künftig mit kirchlich-diakonischem Profil ? Niedersächsische Pflegesätze müssen steigen

Oldenburg/Delmenhorst, 02.06.2010 ? "Alles in trockenen Tüchern" freut sich der vorläufige Insolvenzverwalter Hermann Berding. Zum 1.7. wird es einen nahtlosen Übergang zu den neuen Betriebsgesellschaften geben. Die Diakonie hat eine tragfähige Lösung für die Altenheime in der vorläufigen Insolvenz geschaffen und alle Mitarbeiter haben sich für die von der Diakonie angebotenen Verträge entschieden. Sie verzichten auf einen Teil des monatlichen Auszahlungsbetrages und die Jahressonderzahlung. Durch die Insolvenz wird die bisherige zusätzliche Altersversorgung nicht fortgeführt. Bei allen anderen Fragen des Arbeitsrechtes orientiert sich die Diakonie auch weiterhin am kirchlich-diakonischen Arbeitsrecht.

Das Insolvenzgeld habe Raum für vernünftige Verhandlungen und Gestaltung geschaffen, erläuterte Berding. Kosten- und Einnahmeseite seien jetzt passend und die drei Einrichtungen seien nachhaltig aufgestellt.

Der kaufmännische Vorstand des Diakonischen Werkes, Joachim von der Osten, dankte den Mitarbeitenden und der Gemeinsamen Mitarbeitervertretung für ihre Bereitschaft am Erhalt der Häuser mitzuwirken. Das Profil der drei Altenheime bleibe auch künftig kirchlich-diakonisch. Die Zuwendung zum hilfsbedürftigen Nächsten bleibt der entscheidende christliche Grundimpuls in der Pflege. Dabei geht es den Mitarbeitenden der Seniorenhäuser darum, hinter der Hilfsbedürftigkeit den Menschen zu entdecken und auf ihn einzugehen. Pflege wird bei der Diakonie auch in Zukunft in der gewohnt guten Qualität angeboten. Diskret und zuverlässig wird den Menschen die pflegerische Unterstützung zuteil, die nötig ist, um weiterhin ein eigenständiges Leben zu führen.

Keine Einrichtung, keine Firma kann über lange Zeit mehr Geld an Mitarbeitende auszahlen, als sie einnimmt. Auch die Diakonie ist davon nicht ausgenommen. Deswegen wird es auch künftig darauf ankommen, welche Pflegeentgelte die Vertreter der Pflegekassen und der Kommune den Altenhilfeeinrichtungen der Diakonie zugestehen. Die Pflegesätze Niedersachsens müssen steigen. Denn von den Pflegeentgelten müssen alle Kosten gedeckt werden können. Damit sich der Verzicht der Mitarbeitenden auch lohnt und Pflegebedürftige auch in Zukunft auf die Diakonie zählen können.
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