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Adolf Heine (Mitte) feiert sein 60jähriges Heimjubiläum im Seniorenzentrum am Schützenweg mit den Gästen Lieselotte Rother und Erika Wulf. Dahinter: Einrichtungsleitung Hilke Wulf und Pastorin Christiane Cuno.
Adolf Heine (Mitte) feiert sein 60jähriges Heimjubiläum im Seniorenzentrum am Schützenweg mit den Gästen Lieselotte Rother und Erika Wulf. Dahinter: Einrichtungsleitung Hilke Wulf und Pastorin Christiane Cuno.

Diakonisches Werk Oldenburg - Jubiläum Heine

Adolf Heine hat NS-Zeit überlebt und feiert den Jahrestag seines Einzuges im Seniorenzentrum am Schützenweg größer als seinen Geburtstag

Oldenburg, 12.05.2009
? Mit dem Einzug im damaligen Heim Haarenhof 1950 beginnt für Adolf Heine ein neues Leben. Die Zeit vorher hat viele Stationen. Am 23. September 1925 kam Heine zwei Monate zu früh mit einer körperlichen Behinderung zur Welt. Mit drei Jahren wurde er ins Gertrudenheim gebracht. Dort lernte er mit 5 Jahren laufen und besuchte für drei Jahre eine Schule. 1933 änderte sich dann alles: Menschen wurden nur noch nach ihrem Nutzwert klassifiziert. Menschen mit Behinderungen waren damit ?Lebensunwert?. Durch Verlegungen von einem zum anderen Heim wurde Heine immer tiefer in die Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus hineingezogen. Nur durch Glück und vielleicht die Unterstützung von Einrichtungsleitern, die die endgültige Überstellung immer wieder verlegten oder hinauszögerten, blieb Heine verschont. Der Einspruch von Kirchen und das Kriegsende beendeten das Morden. Heine kam 1947 auf Wunsch seiner Eltern wieder ins Oldenburgische zurück, wurde aber für drei Jahre in Wehnen untergebracht, bis er als 22jähriger endlich zum Schützenweg wechseln konnte. Viele Jahre hat Heine dort nicht nur gewohnt, sondern auch im Garten und Haus gearbeitet. Inzwischen genießt Heine seinen Altersruhestand. Seit 30 Jahren unterstützt Ottfried Dose den Senior bei seinen Amtgeschäften und unterstützt den Senior als Betreuer. ?Wir haben es heute viel leichter und bequemer,? zieht Heine sein Fazit und dankt Gott, dass er soweit gesund sei, es ihm im Schützenweg gut gehe und er immer Mut habe.
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