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v.l.) Heino Pauka, Bürgermeister von Dötlingen, Angelika Brunkhorst, FDP Bundestagsabgeordnete, Dr. Wolfgang Schmidt, Chefarzt Fachklinik Oldenburger Land, Mechthild Dyckmans, Bundes-Drogenbeauftragte, Pfarrer Thomas Feld, Vorstand Diakonisches Werk und
v.l.) Heino Pauka, Bürgermeister von Dötlingen, Angelika Brunkhorst, FDP Bundestagsabgeordnete, Dr. Wolfgang Schmidt, Chefarzt Fachklinik Oldenburger Land, Mechthild Dyckmans, Bundes-Drogenbeauftragte, Pfarrer Thomas Feld, Vorstand Diakonisches Werk und

Drogenbeauftragte in Neerstedt

Bundes-Drogenbeauftragte besucht Fachklinik für Suchterkrankungen der Diakonie

Neerstedt, 25.08.2011 - Am Rande ihres Besuches in der Fachklinik Oldenburger Land bestätigte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, dass für die Sucht-Rehabilitation nicht genug Geld zur Verfügung stehe: ?Der Deckel ist erreicht.? Deswegen seien Reduzierungen bei der Bewilligung von Reha-Anträgen festzustellen, erklärte Dyckmans. Das Reha-Budget der Rentenkassen ist seit 1997 gesetzlich festgelegt. Wegen dieser Obergrenze kann der aktuelle Bedarf an Reha-Maßnahmen nicht erbracht werden. Bei künftig steigendem Bedarf, reicht das Budget noch weniger.
Dass nicht mehr ausreichend Kuren bewilligt würden, bedeute durchaus eine Gefahr für den Bestand von Einrichtungen, stellte Dyckmans fest. Gleichwohl appellierte Dyckmans an Betroffene, sich früher in Behandlung zu begeben. Derzeit beginnt die Behandlung meist erst nach einer 10 bis 12jährigen Suchterkrankung. Das sei zu spät. Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sind die häufigsten Suchterkrankungen in Deutschland. Für Betroffene bestünde kein Grund, sich zu schämen. Suchterkrankung sei eine ganz normale Erkrankung, die man freilich nicht selbst in den Griff bekommen könne. Die Behandlungen in Fachkliniken wie in Neerstedt sind sehr erfolgreich, bestätigte Dyckmans. Deswegen sollten Hausärzte das Thema bei ihren Patienten offener ansprechen. Auch Arbeitgeber seien an frühzeitigerem Behandlungsbeginn interessiert, weil ihnen dringend benötigte Fachkräfte erhalten blieben.
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