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Entgeltverhandlungen auf der Standspur?

Arbeitgeberseite will weiterverhandeln

Oldenburg, 15.04 2011 - Das Diakonische Werk hat die Mitarbeitenden über den Stillstand der Verhandlungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission informiert. Bislang gibt es noch kein Ergebnis der Entgeltverhandlungen für die im Diakonischen Dienstgeberverband zusammengeschlossenen Unternehmen und Einrichtungen in Niedersachsen.
Obwohl zum Schluss eine Entgeltsteigerung von insgesamt 3 Prozent geboten worden war, hat die Mitarbeiterseite den Verhandlungstisch verlassen.

Die Arbeitgeber der Diakonischen Einrichtungen in Niedersachsen bedauern es, dass die Arbeitnehmerseite den Verhandlungstisch verlassen hat. Hans-Peter Hoppe, Vorsitzender des Diakonischen Dienstgeberverbandes Niedersachsen (DDN): ?Aus unserer Sicht sollten wir alle noch strittigen Fragen in Ruhe ausdiskutieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten einen Abschluss und wollen besser entlohnt werden.?

Mit dem letzten DDN-Angebot in der Arbeitsrechtlichen Kommission wurden allerdings die Grenzen der Finanzierbarkeit erreicht. Angeboten wurde einschließlich einer Einmalzahlung von 150 Euro (50 Euro für Auszubildende) eine Entgeltsteigerung von insgesamt 3 Prozent. Im Sinne einer Paketlösung waren damit auch eine Verlängerung der Arbeitszeit um 0,5 Stunden in der Woche und ein Einstieg in die Eigenbeteiligung bei der Zusatzversorgung verbunden.

?Wenn wir jetzt nicht weiter verhandeln, zementieren wir das jetzige Niveau zu Lasten aller Beschäftigten?, so Hoppe. Das könne doch nicht das Interesse einer Arbeitnehmervertretung sein.

Der DDN hofft darauf, dass die Arbeitnehmervertretung wieder an den Verhandlungstisch zurückkommt. ?Unsere Hand bleibt ausgestreckt. Wir verstehen die aktuelle Situation der Arbeitnehmerseite. Aber es ist doch keine Lösung, die Arbeit einzustellen ohne zu sagen, wie es weitergehen soll. ?, betont Hoppe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es verdient, dass sie für gute Arbeit und mehr Leistung auch besser entlohnt werden.

In der Diakonie in Niedersachsen wird derzeit in der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) über Lohnerhöhungen und die Anpassung von Arbeitsbedingungen verhandelt. Dabei sitzen Dienstnehmer und Dienstgeber gleichberechtigt am Tisch. Dieser als Dritter Weg bezeichnete Verhandlungsweg ist kirchenrechtlich vorgeschrieben und verlässlich.

Die Amtsperiode dieser ARK endet am 30. April 2011. Da die Dienstnehmer bisher keine Vertreter für die folgende Amtsperiode benannt haben, stocken die Verhandlungen jetzt. Die Dienstgeber haben Vertreter benannt und wollen weiter verhandeln.
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