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Mit einer überdimensionalen Rose im Schneetreiben wirbt Diakonie-Referent Frerk Hinrichs für fair gehandelte Blumen.
Mit einer überdimensionalen Rose im Schneetreiben wirbt Diakonie-Referent Frerk Hinrichs für fair gehandelte Blumen.

FlowerLabel2010

"Flower Label" garantiert gute Arbeitsbedingungen und ökologisch unbedenklichere Produktion

Oldenburg, 11.02.2010 Keine Nation importiert mehr Schittblumen als die Deutschen. Über die Hälfte der Blumen in den Läden stammt aus Entwicklungsländern wie Kenia, Tansania oder Ecuador. "Im Oldenburger Land gibt es immer öfter Blumen mit dem Siegel des Flower-Label Programm," freut sich Frerk Hinrichs, Brot-für-die-Welt-Referent der Diakonie. Auf der Internetseite www.fairflowers.de können Blumenläden abgefragt werden, die die fairen Blüten anbieten.
Hier zeigt sich die Macht der Kunden, die gezielt nach den ausgezeichneten Blumen fragen. "Durch den Kauf der fairen Blumen können Kunden für bessere Arbeitsbedingungen von Frauen in der sogenannten Dritten Welt sorgen," erläutert Hinrichs. Die Blumen kosten genauso viel wie andere Blüten. Das Siegel ist notwendig, weil viele Blumen in den Ländern der Dritten Welt von Arbeiterinnen unter unsäglichen Bedingungen angebaut werden. Der Erfolg der Blumenindustrie in den Entwicklungsländern basiert auf befristeten Arbeitsverträgen, fehlenden Sozialleistungen, willkürlichen Entlassungen, Mißachtung der Organisationsfreiheit und Arbeitszeiten von täglich mehr als zwölf Stunden in den Wochen vor Weihnachten, dem Valentinstag oder dem Muttertag. Auch Kinder und Schwangere müssen auf Blumenplantagen arbeiten, um das Überleben der Familie zu sichern. Selbst zur Ausbringung von gesundheitsgefährdenden Pflanzengiften werden sie eingesetzt - häufig ohne Schutzkleidung.
Das Flower-Label beweist: es geht auch anders! Zusammen mit dem "Verband Blumen-Groß- und Importhandel BGI" und dem "Fachverband Deutscher Floristen" unterstützen "Brot für die Welt", "terre des hommes" und die Menschen-rechtsorganisation "FIAN" das Flower Label Programm. Das neue Blumenlabel wird von unabhängigen Prüfern nur Betrieben verliehen, die existenzsichernde Löhne zahlen, zusätzliche Sozialleistungen garantieren, Gewerkschaften zulassen, Kinderarbeit verbieten und nicht mit hochgiftigen Pestiziden die Gesundheit ihrer Arbeiter gefährden. Die Ergebnisse sind schon zu spüren: Knapp ein Drittel der rund 380 ecuadorianischen Blumenfarmen nimmt an einem Zertifizierungsprogramm teil, viel mehr als in Kenia, Kolumbien oder Ecuador. Die Arbeitsbedingungen ihrer Blumenarbeiterinnen konnten deutlich verbessert und der Einsatz von Chemikalien praktisch halbiert worden. Weitere Informationen im Internet unter www.brot-fuer-die-welt.de/weltweit-aktiv/index_2184_DEU_HTML.php
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