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Uwe Möller (v.l.), 2. Vorsitzender des Ev. Altenzentrum Westerstede berichtete mit Gretchen Voskamp und Angela Wölfle Gesine Multhaupt über die Situation in der Pflege. Altenzentrumsleiter Olaf Thyrolf hofft zusammen mit Pflegefachkraft Gisela Schröde
Uwe Möller (v.l.), 2. Vorsitzender des Ev. Altenzentrum Westerstede berichtete mit Gretchen Voskamp und Angela Wölfle Gesine Multhaupt über die Situation in der Pflege. Altenzentrumsleiter Olaf Thyrolf hofft zusammen mit Pflegefachkraft Gisela Schröde

Gesine Multhaupt stellt sich hinter Pflege-Forderungen der Diakonie

Westerstede, 10.09.2009 - Sehr unzufrieden mit der finanziellen Situation ist der ehrenamtliche Vereinsvorstand Uwe Möller: für die Pflege wird zu wenig gezahlt. Der Spagat zwischen guter Pflege und Wirtschaftlichkeit drohe die Mitarbeiter zu zerreißen. Multhaupt erklärte, die Politik könne wenig daran ändern, solange Angehörige im privaten Bereich nach dem Prinzip ?Hauptsache billig? verführen. Im Privaten Bereich werde deutlich, wie viel den Menschen ihre alten Angehörigen tatsächlich Wert sind.

Trotzdem plädierte Multhaupt für einen Mindestlohn in der Pflege. ?Es muss Untergrenzen für die Bezahlung von Mitarbeitern geben!? Multhaupt erklärte, sie sehe mit Sorge, dass es immer mehr Menschen gibt, die hart arbeiten, aber nicht ausreichend entlohnt werden.

Im Blick auf Pflegestandards plädierte Einrichtungsleiter Olaf Thyrolf  für Anwendung mit Augenmass. Er wolle niemandem die sonntägliche Sahnetorte verbieten, nur weil der Medizinische Dienst der Kassen ein bestimmtes Körpergewicht als Pflegestandard festgesetzt habe.

Wölfle koordiniert die Arbeit von fast 50 Ehrenamtlichen im Altenzentrum Westerstede. Ohne die Ehrenamtlichen wäre vieles in der Pflege nicht mehr möglich, deswegen brauchen Einrichtungen Zeit für die Ehrenamtlichen. Wölfle beobachte die Situation ihrer pflegenden Kollegen seit 31 Jahren. Die Mitarbeitenden in Westerstede seien zwar gewohnt etwas auszuhalten, doch in den letzten Jahren bemerke sie immer häufiger das Pflegemitarbeiter krank würden aus Überforderung.  Die Personalschlüssel müssten verbessert werden, forderte Multhaupt von den Kassen und Kommunen.

Multhaupt erklärte, sie selbst wolle später in einem Altenheim wie dem der Diakonie alt werden. An den Häusern der Diakonie gefalle ihr die Qualität  und gute Umgang mit den Bewohnern. Multhaupt forderte mehr Forschung für den Bereich Pflege und Betreuung.
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