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Dr. Jürgen Beushausen (v.li.) stellt Besuchern aus Ghana und Togo die Arbeit der Suchtkrankenhilfe in Oldenburg vor. Besonderes Interesse fand das Motiv, mit dem die Fachstellen für Veränderung werben. Pastor Koffi Amedodji, Sozialreferentin Dr. Pawèl
Dr. Jürgen Beushausen (v.li.) stellt Besuchern aus Ghana und Togo die Arbeit der Suchtkrankenhilfe in Oldenburg vor. Besonderes Interesse fand das Motiv, mit dem die Fachstellen für Veränderung werben. Pastor Koffi Amedodji, Sozialreferentin Dr. Pawèl

Ghanaer interessieren sich für Suchtkrankenhilfe

Suchtberatung und Behandlung nötig
Besucher aus Ghana und Togo sehen sich Fachstelle und Fachklinik an

Oldenburg, 03.09.2009
- Der jährliche Pro-Kopf-Konsum von Alkohol ist in Deutschland von 3,2 Liter (1950) auf 10,4 Liter (2009) gestiegen, erklärte der kommissarische Leiter der Oldenburger Fachstelle Sucht, Dr. Jürgen Beushausen, Besuchern aus Ghana und Togo. Jeder sechste Mann ist abhängigkeitsgefährdet, nahmen die Besucher erstaunt zur Kenntnis. Nur wenige der Abhängigkeitskranken komme aus eigenem Antrieb in die Beratung erklärte Beushausen. Die meisten bräuchten einen Anstoß von außen, zum Beispiel durch Lebenspartner, Arbeitgeber oder Mitarbeiter der Fachstelle. Die Beratungsstelle arbeite mit den Betroffenen daran, Eigenmotivation aufzubauen. Bei Bedarf wird ambulante Therapie angeboten oder in Fachkliniken vermittelt. Die Ziele der Behandlung werden auf die individuelle Situation und ihre Möglichkeiten abgestimmt. Beratung und Behandlung müssten möglichst nah am Wohnort angeboten werden, bekräftigt Beushausen.
Prävention müsse regelmäßig erfolgen und dürfe sich nicht in zufälligen Einzelaktionen erschöpfen. Für Jugendliche sei es zudem wichtig, dass sie von altersgleichen Personen angesprochen würden. Deswegen bilde die Fachstelle Studenten für die Prävention aus, die auf Jungs und Mädchen unterschiedlich zugehen. Flankierend plädierte Beushausen für gesetzliche Regelungen, wie das Anheben von Altersgrenzen. So habe die Heraufsetzung der Steuer für Alkopops zu einem deutlichen Rückgang des Konsums bei Jugendlichen geführt.
Am Nachmittag sehen die afrikanischen Besucher Behandlung und Therapie in der Fachklinik Oldenburger Land, in Dötlingen/Neerstedt.
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