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Hauke Holm(li.) berät Spielsüchtige im Ammerland. Wolfgang Schmitt leitet die Fachstelle Sucht der Diakonie. Sabine Mix-Puschmann berät und behandelt künftig Alkoholabhängige.
Hauke Holm(li.) berät Spielsüchtige im Ammerland. Wolfgang Schmitt leitet die Fachstelle Sucht der Diakonie. Sabine Mix-Puschmann berät und behandelt künftig Alkoholabhängige.

Glücksspielprävention im Ammerland

Zahl der Spielsüchtigen nimmt weiter zu

Bad Zwischenahn, 14.03.2011 - In der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes Oldenburg im Landkreis Ammerland hat ein personeller Wechsel stattgefunden. Die bisherige Präventionsfachkraft, Sabine Mix-Puschmann, wendet sich verstärkt der Beratung und Behandlung von Menschen mit Alkoholproblemen zu. Künftig steht der Sozialpädagoge und Suchttherapeut, Hauke Holm, für alle Fragen zum pathologisches Glücksspiel zur Verfügung. Holm hat bereits Erfahrung im Umgang mit Spielsucht, denn er ist auch in der Oldenburger Fachstelle Sucht als Präventionsfachkraft tätig.
?Der Spielsucht ist in der jüngeren Vergangenheit vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt worden, und das ist gut so?, so der Präventionsfachmann. ?Spielsucht ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Die Krankheit ist oft begleitet von hoher Verschuldung, Zerrüttung von Familie und Partnerschaft, Arbeitsplatz- und Wohnungsverlust. Häufig glauben Betroffene, der Sucht nur durch Selbstmord entkommen zu können. Denn viele Betroffene wissen nicht, dass es Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten gibt.? Deswegen hat Prävention und Information für Holm höchste Priorität. Er will das Problembewusstsein der Spieler schärfen, auf Hilfsangebote hinweisen und in Therapie vermitteln.
In der Beratung von Spielern und deren Angehörigen geht es darum, Betroffenen Möglichkeiten des Ausstiegs aus der Spielsucht aufzuzeigen, erste Hilfsangebote zu unterbreiten und gegebenenfalls in ambulante oder stationäre Therapie zu vermitteln. ?Wir wollen auf ein großes Problem aufmerksam machen und gleichfalls den Betroffenen mit ihren Angehörigen Hilfe und Unterstützung zukommen lassen?, fasst Holm zusammen.

Das Aufklärung, Prävention und Behandlung notwendig sind, belegen aktuelle Zahlen verschiedener Studien. Sie entsprechen den Erfahrungen der Fachstelle Sucht in Bad Zwischenahn. Rund 4 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Glücksspielproblematik, rechnet eine Studie der Studie der Universitäten Lübeck und Greifswald vor. Das sind wesentlich mehr Betroffene als bisher angenommen wurden.
In der Ammerländer Fachstelle Sucht steigt die Zahl der Ratsuchenden beständig an. Mittlerweile nehmen 35 Personen das Hilfeangebot für pathologisches Glücksspiel in Anspruch.
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