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Kraftfahrer Frank Richter erhält von Gisela Kröger ein Paket des Bunten Kaufhauses zur Auslieferung. Beide erhoffen sich durch die Beschäftigugn bei der Diakonie größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Kraftfahrer Frank Richter erhält von Gisela Kröger ein Paket des Bunten Kaufhauses zur Auslieferung. Beide erhoffen sich durch die Beschäftigugn bei der Diakonie größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Halbes Jahr Buntes Kaufhaus

"Zuhause bin ich versauert"
Buntes Kaufhaus der Diakonie bietet Beschäftigung bei der Annahme und Weitergabe von Spenden und Second-Hand-Waren.

Oldenburg, 26.11.2009
- Seit der Eröffnung des Bunten Kaufhauses am Eßkamp 23 hat die Diakonie 48 Männer und 11 Frauen in der Möbelverkaufshalle, der Werkstatt, oder beim Warenein- und -ausgang beschäftigt. Sechs Monate bleiben die Teilnehmenden beim Bunten Kaufhaus. Gisela Kröger, 53, will diese Zeit nutzen, um sich für potentielle Arbeitgeber wieder interessant zu machen: "Hier kann ich zeigen, dass ich auch mit meinem Rheuma gut arbeiten kann." Die gelernte Kauffrau hat seit dem Konkurs eines Großhandelsunternehmens vor sechs Jahren keinen Job gefunden. "Zuhause bin ich versauert," erklärt sie. Die Arbeit bei der Diakonie mache ihr wahnsinnig Spaß und sie habe bereits in vielen Bereichen des Kaufhauses mitgearbeitet. Terminkoordination an der Rezeption, Präsentation und Verkauf von Hausrat, Möbeln und Second-Hand-Ware sind Tätigkeiten, die Berufen auf dem Arbeitsmarkt entsprechen. Frank Richter ist schwerbehindert und fühlte sich nach vier Jahren Arbeitslosigkeit mit 59 Jahren nicht mehr gebraucht. Der gelernte Bäcker hat schon vieles gemacht. Als ehemaliger Fernfahrer freut er sich, bei der Diakonie beweisen zu können, dass er trotz Bandscheibenoperation als Kraftfahrer bei An- und Auslieferung gespendeter Möbel gut einzusetzen ist. Kröger und Reich haben sich selbst um die Beschäftigung bei der Diakonie bemüht und hoffen auf eine feste Anstellung bei anderen Betrieben. Gefördert werden die sechsmonatigen Beschäftigungsverhältnisse von der ARGE. Um die erwartete Vermittlungsquote zu erfüllen beschäftigt das Bunte Kaufhaus seit ein paar Monaten extra einen Jobscout. Dieter Voge konnte bisher zwar nur sechs Teilnehmenden einen Job vermitteln. ARGE-Chef Volker Trautmann ist dennoch zufrieden. Mehr sei bei der derzeitigen konjunkturellen Lage nicht zu erreichen. Für Heinz-Hermann Buse, Leiter des Diakonischen Werkes in der Stadt Oldenburg, steht bei dem Projekt die Beschäftigung im Mittelpunkt: Viele gewinnen an Selbstbewußtsein und gehen persönlich gefestigt nach Hause. Auch wenn es für Sie keinen Job auf dem ersten Arbeitsmakt gegeben hat.
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