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Horst-Heißenbüttel-Stiftung fördert Hilfeprojekte von Ehrenamtlichen mit 11.500 Euro

Oldenburg, Sept. 2011 - Zwei symbolische Schecks der Horst-Heißenbüttel-Stiftung überreichte Vorstand Regine Heißenbüttel-Röhr an Klaus Zeidler vom Ökumenischen Arbeitskreis Wohnungslosenhilfe und an Hiltrud Boomgaarden von der Ev. Familienbildungsstätte. Die seit 2004 bestehende Horst-Heißenbüttel-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die in der Region Oldenburger Land, in Not geraten sind. Dabei leistet die Stiftung individuelle Hilfen oder unterstützt Einrichtungen und Projekte, die sonst nicht finanzierbar wären.

Mit 4.500 Euro fördert die Stiftung das wöchentliche Beratungsangebot des Ökumenischen Arbeitskreises. Seit 1995 eine junge Frau unter einer Brücke erfroren ist, versucht der ehrenamtliche Arbeitskreis mit seinen Mitteln Wohnungslosigkeit zu verhindern. In der Beratung geht es häufig um Überschuldung, um Mietrückstände und Energieschulden. Zusammen mit anderen Stellen geht es dem Arbeitskreis um eine Klärung der Situation, ehe ein Darlehen zur Überwindung der Schwierigkeiten vergeben wird. Obwohl die ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises an den Beratungen beteiligt sind, war die Kontinuität nur durch die Anstellung eine Teilzeitkraft zu gewährleisten. Ein ehemaliger Sozialarbeiter aus der Drogenberatung trifft im Gespräch mit den immer jünger werdenden Ratsuchenden den richtigen Ton.

Mit 7.000 Euro fördert die Horst-Heißenbüttel-Stiftung die Koordination und Betreuung der ehrenamtlichen Betreuerinnen des Projekt ?Wellcome? der Ev. Familienbildungsstätte Oldenburg. Seit 2008 stehen die Wellcome-Frauen Eltern mit Neugeborenen beratend und unterstützend zur Seite. Wenn alle Glückwünsche überbracht und alle Gratulationsbesucher wieder weg sind, bleiben die jungen Eltern mit ihrem Kleinkind oft allein. Der Umfang der Sorge- und Hilfsbedürftigkeit des neuen Erdenbürgers ist für Viele unerwartet und gerät leicht zur Überforderung. 40 Familien unterstützen die Wellcome-Frauen 2-3 mal die Woche, 2-3 Stunden, 2-3 Monate lang. Das, so erläutert Boomgaarden, ist Vorsorge, damit die Frauen aus der Überforderung keine Aggressionen entwickeln.

Durch die Förderung der Horst-Heißenbüttel-Stiftung wird in diesen beiden von Ehrenamtlichen getragenen Projekten umfangreiche Hilfe möglich, freut sich Regine Heißenbüttel-Röhr.

Die Horst-Heißenbüttel-Stiftung hat ihren Sitz im Diakonischen Werk Oldenburg.
www.horst-heissenbuettel-stiftung.de

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