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Jahresbericht Sucht für die Stadt Oldenburg

Fachstelle der Diakonie ist Ansprechpartner für 1.000 Ratsuchende im Jahr.
Vor Beginn einer Therapie steht das Selbsteingeständnis: Ich habe eine Suchtproblem.


Oldenburg, 08. Juli 2011 - Der Anteil der Menschen, die einen kleinen Schubs von anderen benötigen, bevor sie ihren Fuß über die Schwelle der Suchtberatung in der Bloherfelder Straße 7 setzen, nimmt zu. Das berichtet Kai Kupka bei der Vorstellung des Jahresberichtes der Fachstelle.
Im Laufe der Beratung und Behandlung müssten dann aber Kranhheitseinsicht und Eigenmotivation unbedingt hinzukommen. 40 % der Patienten der Fachstelle Sucht sind arbeitslos, erklärte Kupka. Dabei sei oft nicht auszumachen, ob die Sucht der Arbeitslosigkeit folge oder umgekehrt. Offensichtlich aber seien die Folgen. Über 100 Kinder sind von der Alkoholabhängigkeit mindestens eines Elternteils betroffen. Mit verheerenden Folgen, betont Kupka. Diese Kinder
fühlten sich oft viel zu früh gezwungen, Verantwortung an der Stelle und für ihre Eltern zu übernehmen. Das sei eine schwere Bürde, die auf den Kindern laste.
In der Gesellschaft ändere sich das Klima, beobachtet Kupka. Es sei anerkannt, das Alkohol schädlich sei. So sei es mittlerweile selbstverständlicher, das wenig oder gar nicht getrunken wird. Jetzt müsse auch bei jungen Menschen stärker hingesehen werden. Zwar würde auch unter Jugendlichen insgesamt weniger getrunken. Der exzessive Missbrauch von Alkohol nehme aber zu. Deswegen stört Kupka der laxe Umgang mit dem Jugendschutzgesetz. Die Abgabebeschränkungen müssen eingehalten werden.
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