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Von links: Uwe Krügel, Entlassungskoordinator der Justizvollzugsanstalt Oldenburg, Harald Leier, Bezirksleiter des Ambulanten Justizsozialdienstes (ehemals Bewährungshilfe), und die Leiter der Diakonischen Anlaufstellen für Straffällige Frank Schreibe
Von links: Uwe Krügel, Entlassungskoordinator der Justizvollzugsanstalt Oldenburg, Harald Leier, Bezirksleiter des Ambulanten Justizsozialdienstes (ehemals Bewährungshilfe), und die Leiter der Diakonischen Anlaufstellen für Straffällige Frank Schreibe

Kooperationsvereinbarung Straffälligenhilfe

Oldenburg, 10.10.2011 ? Justizvollzugsanstalt, Bewährungshilfe und Beratungsstellen haben jetzt vereinbart, bei der Betreuung straffällig gewordener Menschen enger zusammen zu arbeiten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die ersten sechs Monate nach der Haft die gefährlichsten sind. Denn das Leben in Freiheit beginnt für viele mit Schwierigkeiten: Keine Wohnung, keine Arbeit, keine Krankenversicherung, kein Geld und kein Konto. Hier soll das Übergangs-Management einsetzen. Nach Jahren der Haft sind die Kontakte zu Verwandten, Ehepartnern und Freunden, die stabilisieren könnten oft verloren gegangen.
Ziel aller drei Partner ist es, bei der Bewältigung der Schwierigkeiten zur Seite zu stehen, damit ein straffreies Leben gelingt und eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft möglich wird. Dafür plädiert die Diakonie für eine heimatnahe Unterbringung von Häftlingen in den sechs Monaten vor der Entlassung. Damit die Betroffenen aus dem Knast heraus ihr Leben in Freiheit vorbereiten und organisieren können. Das jetzt festgelegt ist, welcher Dienst zu welchem Zeitpunkt was macht, ist ein großer Fortschritt der Kooperationsvereinbarung zum Übergangsmanagement.
Hintergrund ist die Initiative des Niedersächsischen Justizministers Bernd Busemann, die Übergänge zwischen Haft und Leben in Freiheit besser zu gestalten.

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