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Linemann: Kollekte

Frühchristliche Sammlungspraxis Vorbild für heutige Hilfsaktionen

Oldenburg, 22.10.2010 - Mit der Umkehrung eines gewohnten Satzes versucht Paulus den Erfolg kirchlicher Kollekten zu steigern: ?Die frühen Christen sollten nicht nur mit dem Tun beginnen, sondern auch mit dem Wollen.? Sammlungen für Arme und Bedürftige waren in der Antike durchaus üblich, erläuterte Prof. Andreas Lindemann bei einem Vortrag im Forum Friedas Frieden. Paulus forderte nun zu einem sozialen Ausgleich aus Überzeugung auf: Die Kollekte solle Segensgabe sein, nicht Ausdruck von Habsucht. Deswegen solle jeder einmal pro Woche so viel zurücklegen, wie er erübrigen könne, zitiert der Leiter des Instituts für Diakoniewissenschaft und Management aus den Briefen des Kirchenvaters.
Neu war auch, dass Paulus mit seinem ethischen Appell eine Hilfsaktion für eine weit entfernte Gemeinde in Jerusalem organisierte. Wegen der strukturellen Armut dieser Gemeinde war zu erwarten, dass auch nach dieser Aktion Unterstützung notwendig sein würde, erläuterte Lindemann.
Mit dem Vortrag des Autoren theologischer Lehrwerke beginnt eine Reihe mit der die Diakonie ?Theologischer Impulse? in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg geben will, erklärt Pfarrer Thomas Feld, Vorstand des Diakonisches Werkes Oldenburg.
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