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Sonntag der Diakonie 2011 stellt Ehrenamtliche und Freiwillige in Mittelpunkt

Diakonie-Vorstand Thomas Feld und EKD-Oberkirchenrätin Cornelia Coenen-Marx sehen im freiwilligen Engagement den Glutkern der Wohlfahrt

Freiwillige geben der Welt ein anderes Gesicht

Oldenburg, 08.09.2011 - ?Freiwilliges Engagement ist der Glutkern der Wohlfahrt,? analysiert die EKD-Oberkirchenrätin Cornelia Coenen-Marx auf dem Jahresfest der Diakonischen Schwesternschaft im Oldenburger Elisabethstift am Sonntag 11. Sept. um 15.00 Uhr. Mit den Visionen Einzelner hat die Arbeit der Freien Wohlfahrt immer begonnen. Ehrenamtliche sind das Salz der Zivilgesellschaft. Sie engagieren sich ganz bewusst für das Gemeinwohl. Auch weil sie wissen, dass es ihnen selbst etwas bringt, wenn sie etwas Sinnvolles tun. Freiwillig Engagierte wollen ihre Interessen und Kompetenzen einbringen, sich bilden und dabei Erfahrungen machen, die ihnen auch in anderen Lebensbereichen zugutekommen, erläutert die Theologin. Menschen schenken Zeit für eine Aufgabe, die ihnen am Herzen liegt. Ehrenamtliche seien eine kritische und oft kreative Alternative, sie sind Mahner und Wächter, wo neue Problemlagen auftauchen, bürokratische Hemmnisse Hilfe erschweren oder fortschreitende Ökonomisierung die Schwächsten allein lässt. Professionelle soziale Dienste müssten dieses bürgerschaftliche Engagement stützen und möglichst Partner und Sponsoren in der Wirtschaft finden, fordert Coenen-Marx.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld mahnt die Achtung vor den ?kleinen? Beiträgen an, die Ehrenamtliche erbringen. Es solle keiner ehrenamtliche Arbeit klein reden oder unterschätzen. Man müsse sich nur einmal vorstellen, wie Gemeinden oder diakonische Einrichtungen aussähen, wenn Ehrenamtliche sich nicht beteiligen würden. Im Europäischen Jahr des Ehrenamtes appelliert Feld dafür, die Arbeit der Freiwilligen wahrzunehmen und wertschätzen, dass es nicht ohne sie geht, dass oftmals die gewissen "Extras" von Ehrenamtlichen geleistet werden. Sie bringen Zeit und Zuwendung mit. Sie haben vielfältige Kompetenzen. Sie haben hohe Motivation und hohe Einsatzbereitschaft. Diakonie lebe davon, dass viele Vieles tun, dass haupt- und ehrenamtliche Arbeit sich ergänzen, erklärt Feld. Dadurch bekomme die Welt ein anderes Gesicht.

160 freiwillige Helfer und Ehrenamtliche führt die Diakonie bei einer besonderen Veranstaltung im Theater Laboratorium zusammen. Eingeladen haben die Vorstände der Diakonie im Oldenburger Land, Pfarrer Thomas Feld und Uwe K. Kollmann. Zum Dank für die teils langjährige Mitarbeit in Einrichtungen und Diensten der Diakonie.
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