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Vortragsreihe im Kinderschutz-Zentrum

Oldenburg, 26.10.2010 - Kinderschutz beginnt in der Familie. Deshalb geht es beim ersten Vortrag des Kinderschutz-Zentrum am 3.11.2010 um "Wege aus der Brüllfalle".

Bei Schulbesuchen stellen die Mitarbeiter immer wieder Beratungs- und Gesprächsbedarf bei Kindern und Eltern festgestellt. Hier sollen die Vorträge ein Weg sein, unverbindlich mit dem Kinderschutz-Zentrum in Verbindung treten zu können. Zugleich antworten die Vorträge auf häufig anzutreffende Problemsituationen in Familien. Stress zwischen Eltern und Kindern ist ganz normal erläutert Caren Indefrey. "Schwierig wird es, wenn Alltagskonflikte eskalieren." Der Vortrag am 03.11.2010 um 20 Uhr im Kinderschutz-Zentrum, Friederikenstr. 3, zeigt auf humorvolle Weise "Wege aus der Brüllfalle" und macht deutlich wie die Gewaltspirale aufgehalten werden kann. Denn Schläge sind in der Kindererziehung seit zehn Jahren grundsätzlich verboten. Herschelmann ergänzt: Wir wollen Veränderungsprozesse in Familien anstoßen. Die Beratungsstelle steht auch nach den Vorträgen für Einzelgespräche zur Verfügung. Vertraulich, kostenlos und schnell.

In der praktischen Arbeit begegnen die Mitarbeiter des Kinderschutz-Zentrums immer ähnlichen Fragen. Die Eltern beschäftigt, was sie tun können. Wie sie ihr Kind vor sexuellem Missbrauch schützen können. Was sie tun können, wenn ein Verdacht aufkommt? Dr. Michael Herschelmann rät zu einem Gespräch mit der Beratungsstelle. Es sei besser, Klarheit zu bekommen, als das Thema zu verschweigen. Gleichzeitig warnte er vor Pauschalverdächtigungen.

In weiteren Vorträgen geht es um die "Auswirkungen von Gewalt in der Partnerschaft" auf die Kinder (19.01.11) und um die Unterscheidung von "Doktorspielen und sexuellen Übergriffen" (09.02.11). In weiteren Veranstaltungen gibt das Kinderschutz-Zentrum Tipps zur Vorbeugung Wie schütze ich mein Kind vor sexueller Gewalt ( (08.12.10) und betrachtet Ursachen kommerzieller sexueller Ausbeutung Minderjähriger am Beispiel der "Kindersextourismus" ( 24.11.10). Zum Schluss der Reihe fragt Dr. Michael Herschelmann, ob "sexistischer deutscher Gangsta-Rap Provokation oder Gefährdung" ist (02.03.11). Alle Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr in der Friederikenstr. 3 statt.
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