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Telim Tolan, Vorsitzender des Yezidischen Forums (von links), Schirmherr Thomas Kossendey und Diakonie-Vorstand Joachim von der Osten stellen die Mitarbeitenden des neuen Projektes vor: (von links mit Schild) Behiye Tolan, Ilyas Yanc und Ulrich Schleppegr
Telim Tolan, Vorsitzender des Yezidischen Forums (von links), Schirmherr Thomas Kossendey und Diakonie-Vorstand Joachim von der Osten stellen die Mitarbeitenden des neuen Projektes vor: (von links mit Schild) Behiye Tolan, Ilyas Yanc und Ulrich Schleppegr

Yeziden: King-Projekt

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert Projekt
vom Diakonischen Werk Oldenburg und dem Yezidische Forum Oldenburg


Oldenburg, 22.12.2009 - Um die Partizipation von Migrantenorganisationen zu verstärken hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nach Projektträgern zur Durchführung von Modellprojekten gesucht. Auf Empfehlung des Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Thomas Kossendey, wird in Oldenburg ein Kooperationsprojekt mit 140.000 Euro für zwei Jahre gefördert. Überzeugt hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Kooperation zwischen einem Wohlfahrtsverband und Migrantenorganisation. Diakonisches Werk Oldenburg und das Yezidische Forum Oldenburg sind gemeinsam Träger des Projektes "Kompetent Integration gestalten" (KIng). Drei Projekt-Mitarbeiter werden die religionsverschiedenen Partner beschäftigen. Die ehemals eherenamtlichen yesidischen Mitarbeiter erfahren durch das Projekt eine Professionalisierung ihre Tätigkeit.
Integration bedeute, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen und sich kennen zu lernen, betonte Kossendey. Der zukünftige Schirmherr des Projektes hofft auf eine gewisse Eigendynamik, damit die Arbeit des Projektes nach der zweijährigen Anschubphase und Professionalisierung fortgesetzt werde.
Diakonie-Referent Theo Lampe hofft von den Yesidischen Projektpartnern zu erfahren, wie sich der Zugang von Migranten zu sozialen Diensten verbessern lässt. In der Region Oldenburg leben etwa 4.000 Yesiden. Alle haben in ihrer Heimat Verfolgung erlebt. Die Yesiden gehören der kurdischen Volksgruppe an und sind Anhänger einer monotheistischen Religion. Etwa 50.000 Yesiden aus dem Irak, Syrien, der Türkei und dem Iran haben seit 1989 in Deutschland Bleiberecht erhalten.
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