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Mit Schülerfirma Pflege kennen lernen

Schüler erleben freundlichen Umgang mit Senioren am Haarentor

Oldenburg, 13.07.2015 - Max und Janin haben sich für ihre ersten Berufserfahrungen in der Schülergenossenschaft der Schule am Bürgerbusch für den sozialen Bereich entschieden. Jetzt endet ihr Helferdienst. Zusammen mit fünf weiteren Schülern gingen sie einmal in der Woche für zwei Stunden in das nahe gelegene Seniorenzentrum Haarentor der Diakonie.
Hauswirtschaft und Altenpflege sind nicht für jeden geeignet, haben die beiden festgestellt und bedauern, dass einer ihrer Mitstreiter nach einem Monat in einen handwerklichen Bereich gewechselt hat. Für Janin aber steht fest, sie will den Hauptschulabschluss schaffen und Altenpflegerin werden. Auch Max will in den sozialen Bereich, denn er weiß jetzt, wie es in der Pflege läuft.
Für das Seniorenzentrum sind die Schüler eine echte Bereicherung, ist Daniela Bürger begeistert. "Mit den Schülern sind auch besondere Projekte möglich, bei denen jede zusätzliche Hand eine Hilfe ist," erklärt die Pflegedienstleitung. Sommerfest, Kramermarktsbesuch oder Ausflug in den Botanischen Garten sind Beispiele, bei denen jede Rollstuhl schiebende Hand willkommen ist. Normalerweise kommen die Schüler donnerstags um 15 Uhr, wenn Mittagsruhe und Kaffeetrinken beendet sind. Sie bleiben bis 16:30 Uhr. Weil für die Schüler zwischen Schulschluss und Dienstbeginn im Seniorenzentrum eine lange Pause ist, fühlt sich das wie ein langer Arbeitstag an, erzählen Janin und Max. Aber die Zeit mit den Senioren vergeht wie im Flug. Es finden sich immer Themen, über die gesprochen wird oder Spiele, die allen Spaß machen. Für einige ist das echtes Gehirnjogging, für andere eher ein Spaziergang. Die Schüler lernen ganz neue Seiten an sich kennen. Denn sie dürfen keine Scheu haben, jemanden anzufassen, um zu helfen. Andere entdecken wie Max ihre Fähigkeit, ruhig zu bleiben, auch wenn es turbulent wird. Der Ausbau sozialer Kompetenzen ist eines der wichtigsten Lernziele in der sozialen Abteilung, erläutert Lehrerin Monika Plogsties. Auch Pünktlichkeit wird für die 16 bis 17jährigen in der Arbeit mit Menschen auf eine andere Art wichtig als in Schule. Da lassen sich positive Veränderungen beobachten, berichtet Plogsties. Außerdem erfahren die Schüler, wie viele verschiedenen Berufsgruppen in einem Seniorenzentrum zusammen arbeiten, um eine gute Betreuung alter Menschen zu gewährleisten. Die Mitarbeitenden im Seniorenzentrum, dass ist Max und Janin besonders wichtig, haben sie gut vorbereitet auf die Arbeit mit den Senioren. Vor allem aber pflegen sie einen tollen, freundlichen Umgang mit den alten Menschen.

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