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Diakonische Konferenz tagt in Oldenburg

Soziale Arbeit der Kirche entwickelt sich positiv

Oldenburger Land, 02.12.2015 - „Deutschland hat keine Flüchtlingskrise, sondern eine Aufnahmekrise,“ stellte Theo Lampe vor der Diakonischen Konferenz fest. „Flüchtlinge sind schneller als unsere Bürokratie.“ Die Antwort der Menschen in Deutschland ist eine neue Bewegung für Menschlichkeit und Humanität, freute sich der Referent des Diakonischen Werkes Oldenburg. Kirche und Diakonie übernähmen dabei zusammen mit vielen anderen Akteuren veränderte Rollen in der Zivilgesellschaft. Dabei habe sich die derzeitige Struktur der Diakonischen Werke in den Kirchenkreisen bewährt, erklärte Diakonie-Vorstand Thomas Feld. Die Diakonische Konferenz dankte der Synode der Ev.-Kirche in Oldenburg für die Unterstützung der Flüchtlingshilfe und der Kirchenkreissozialarbeit.
Hildegard Kluttig und Anke Helen-Brandau vom Diakonischen Werk Apen berichteten anschaulich von spontan entstandenen Flüchtlingshilfen im Ammerland. Bei der Vermittlung von ehrenamtlichen Familienpatenschaften, Sprachlernkursen und der Begleitung der Neuankömmlinge stehen Kommune, Kirchengemeinden und Diakonie in engem Kontakt. Um Verständnis für die Smartphones der Flüchtlinge bat Helen-Brandau: Für Personen, denen sonst nichts geblieben ist, hat das Gerät die Funktion eines Übersetzers. Es bietet die Chance den Kontakt zu Verwandten, Freunden und neuen Bekannten aufzunehmen. Und es enthält Erinnerungen wie das Fotoalbum der ganzen Familie.
Weiter hat die Diakonische Konferenz den Jahresabschluss 2014 mit einem kleinen Bilanzgewinn angenommen und den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr genehmigt. Insgesamt wird für die Einrichtungen des Diakonischen Werkes mit einem Volumen von 68,5 Millionen Euro gerechnet. Die positive Entwicklung ermöglicht es der Diakonie ihren Mitarbeitenden in allen Einrichtungen eine Jahressonderzahlung auszuzahlen, erläutert Diakonie-Vorstand Uwe K. Kollmann. Einstimmig ist die Möglichkeit von Tarifverhandlungen nun auch für das Diakonische Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg als Bestandteil des kirchlichen Arbeitsrechts in die Satzung aufgenommen.

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