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Freiwilliges Sozialpraktikum beendet

Szenenwechsler kommen zur Auswertung ins Oldenburger Gertrudenheim

Oldenburg,  13. April 2015  - 157 Jugendlich haben am Szenenwechsel von Caritas und Diakonie teilgenommen und einen praktischen Einblick in soziale Arbeit gewonnen. Über 100 soziale und pflegerische Einrichtungen zwischen Nordenham und Neuenkirchen haben den Jugendlichen in den Osterferien einen direkten Einblick gewährt. 56 Teilnehmende waren in Kindergärten, 40 Jugendliche besuchten Einrichtungen der Behindertenhilfe, 30 halfen in Krankenhäusern oder Suchteinrichtungen, 18 Szenenwechsler sahen die Arbeit von Beratungsstellen oder Einrichtungen der Jugendhilfe und 13 Teilnehmende beteiligten sich in der Altenpflege.
Im Oldenburger Gertrudenheim des Bezirksverbandes kamen die Szenenwechsler zusammen, um in Workshops und kleinen Gesprächsrunden ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu reflektieren. Jugendliche sind auf der Suche nach sinnvollen Erfahrungen und beruflicher Orientierung, so die Erfahrung von Diakonie-Referent Theo Lampe. Ergebnis: Die Jugendlichen sehen ihre Erwartungen erfüllt und sind mit dem Szenenwechsel sehr zufrieden. Die meisten würden den Szenenwechsel weiter empfehlen und noch einmal teilnehmen. Vor allem die 15- bis 16jährigen haben den Szenenwechsel für sich entdeckt, als eine Möglichkeit, mal etwas anderes als den Alltag in der Schule zu erleben. Nur ein Drittel der Teilnehmenden ist über 17 Jahre alt.
Jugendliche werden freiwillig aktiv und machen sich gern ein eigenes Bild, wissen die Verbände. „Deswegen freuen wir uns, dass wir die Teilnehmerzahl der Vorjahre in etwa halten konnten,“ erklärt Lampe. Er führt das auch auf das Engagement der beiden kirchlichen Jugendverbände - dem Bund der Katholischen Jugend (BDKJ) und die Evangelischen Jugend (ejo) - zurück, die den Szenenwechsel organisatorisch und inhaltlich unterstützen. Soziale Arbeit ist mindestens so spannend wie die Aktionen vor laufenden Kameras, hatte Schirmherr Klaas Heufer-Umlauf zu Beginn des Schnupperpraktikums Szenenwechsel erklärt. Die Herausforderung beim Szenenwechsel findet im Kopf und im Herzen der Teilnehmenden statt. Da passiert was, wenn man das erste Mal mit Behinderten in Kontakt kommt, am Bett eines Pflegebedürftigen steht, von der Lebenssituation eines Wohnungslosen hört oder miterlebt, wie wichtig liebvolle Zuwendung für Kinder ist. www.szenen-wechsel.de.
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