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Kur-Beraterinnen der Diakonie mit den Referenten aus dem Vorstand des Ev. Fachverbandes für Frauengesundheit Antje Krause und Markus Bierei (links) vorm Diakonischen Werk Oldenburg.
Kur-Beraterinnen der Diakonie mit den Referenten aus dem Vorstand des Ev. Fachverbandes für Frauengesundheit Antje Krause und Markus Bierei (links) vorm Diakonischen Werk Oldenburg.

Mutter-Kind-Kuren auch für Männer interessant

Diakonie bietet Beratung im ganzen Oldenburger Land

Oldenburg, 15.06.2015 - Über 600 Beratungsgespräche im Fachbereich Frauengesundheit/Kurvermittlung führten die Mitarbeiterinnen der Kreisdiakonischen Werke im Oldenburger Land in 2014. Diese erfreuliche Zahl nannte jetzt Margret Reiners-Homann vom Diakonischen Werk Oldenburger Münsterland auf einem Fachtag in Oldenburg. Dort hatten sich die verantwortlichen Beraterinnen getroffen, um Erfahrungen auszutauschen und über neue Entwicklungen zu diskutieren.

Antje Krause und Marcus Bierei aus dem Vorstand des Evangelischen Fachverband für Frauengesundheit stellten die Begutachtungsrichtlinien des Medizinischen Dienstes für Vorsorge und Rehabilitation. Diese Richtlinien stellen die zentrale Arbeitsgrundlage für die Begutachtungspraxis dar. Durch sie wird eine einheitliche Genehmigungspraxis durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung sicher gestellt. Antje Krause und Marcus Bierei leiten beide Mutter-Kind-Kliniken. Sie berichten von einer wachsenden Nachfrage nach Vater-Kind-Kuren. Zur Kur-Beratung der Diakonie kommen Frauen und vermehrt Männer, die sich in einer schwierigen persönlichen Situation befinden. Sie suchen für sich und ihre Kinder eine Auszeit. Die Kuren bieten Müttern, Vätern und Kindern neben der Auszeit Therapieformen und Gesundheitsangebote, die im Alltag der Betroffenen nachwirken.

Reiners-Homann weist auf die Bedeutung der vorgelagerten Beratung hin: „Nicht jede Anfrage hat automatisch eine Kur zur Folge. Im Vordergrund steht die Erfassung der individuellen Problemlage, der dann eine Empfehlung folgt.“ Manchmal können auch andere Maßnahmen als eine Kur sinnvoll sein, wie zum Beispiel eine Psychotherapie, erläutert Reiners-Homan. Für die Ratsuchenden von Vorteil ist das integrative Konzept diakonischer Beratungsstellen: Erkennen die Beraterinnen weitere Problemfelder wie Schulden, können sie den Betroffenen einen direkten Kontakt zum jeweiligen Fachdienst vermitteln. „Gerade im Zusammenspiel der verschiedenen Kompetenzen der Diakonie liegt eine Chance für die Menschen, die zu uns kommen. Das ist oft ein erster Lichtblick in einer aussichtslos erscheinenden Situation“, freut sich Reiners-Homann über den Erfolg der Arbeit in den kreisdiakonischen Werken von Wilhelmshaven bis Damme.

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