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Einrichtungsleiter Olaf Thyrolf (li.) begrüßt mit Pflegedienstleiter Stoyke die neue Palliativkraft Sibylle Lück im Ev. Altenzentrum Westerstede
Einrichtungsleiter Olaf Thyrolf (li.) begrüßt mit Pflegedienstleiter Marc Stoyke die neue Palliativkraft Sibylle Lück im Ev. Altenzentrum Westerstede

Neue Palliativfachkraft im Ev. Altenzentrum

Sybille Lück: Kommunikation und Kontaktaufnahme sind wichtig. Sie verändern sich zum Lebensende

Westerstede, 13.04.2015 - Eine ausgewiesene Fachkraft für Palliativpflege konnte Einrichtungsleiter Olaf Thyrolf jetzt für das Ev. Altenzentrum an der Grünen Straße gewinnen. Sibylle Lück kann auf 10 Jahre Erfahrung auf der Palliativstation im Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg zurückblicken. Mit dem Universitären Abschluss Consultant of Palliative Care gibt Lück ihr Wissen mittlerweile auch als Dozentin und Autorin von Fachartikeln weiter.
Unter dem Motto „Lass mich zum Schluss der König sein“ wird Sibylle Lück das bestehende Konzept zur palliativen Versorgung und Lebensbegleitung von Menschen in der stationären Altenpflege weiterentwickeln. Schwer erkrankte Menschen wollen gehört und verstanden werden, weiß Lück: „Wenn man des Lebens müde wird, wenn Krankheiten zehren, verschieben sich Lebensziele und die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich wieder neu.“ Dabei können bisher unwesentliche Dinge noch einmal  neu an Bedeutung gewinnen und unerwartete Dinge zu Herzenswünschen werden. Im Ev. Altenzentrum Westerstede möchte Lück den bestehenden respektvollen Umgang mit den Menschen weiter entwickeln zu einer eigenen Hospizkultur. Das, so ist sich die Einrichtungsleiter Olaf Thyrolf sicher, wird den Status des Altenpflegeberufes weiter aufwerten. Im Austausch mit den Mitarbeitenden und in Schulungen werden Symptome wie Schmerz, Unruhe, subjektiv empfundene Atemnot neu bewertet. Kommunikation bekommt am Lebensende eine andere Bedeutung. Manche Menschen können dabei leichter ohne Worte durch Händehalten, leichtes Kopfstreichen oder andere basale Stimulationen erreicht werden, weiß die Palliativkraft. Andere reagieren auch positiv auf Gerüche und Aromen. Lück liegt die Vermittlung solch professioneller Pflegeentscheidungen am Herzen. Weil die Angehörigen im Ev. Seniorenzentrum in die Betreuungsarbeit einbezogen werden. Denn auch Angehörigen hilft es, zu wissen, wie Kontakt zu Menschen gehalten werden kann, wenn die herkömmlichen Wege schwinden oder versperrt sind. www.altenzentrum-wst.de

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