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Sozialausschuss der Stadt besucht Arbeitsprojekt Querbeet

Oldenburg, 15.Sept.2015 - Drei verwilderte Kleingartenparzellen hat die Diakonie zusammengelegt, um suchtkranken Menschen Beschäftigung und eine Perspektive zu bieten. Der Sozialausschuss der Stadt Oldenburg hatte sich schon bei der Gründung für das Projekt stark gemacht. Jetzt besuchten seine Mitglieder das Projekt am Pophankenweg und ließen sich von den Teilnehmern zeigen, was sie dort geschaffen haben. Ohne Umschweife berichteten Teilnehmer, dass sie zwar Schwierigkeiten haben, vom Alkohol zu lassen. Hier bei Querbeet aber haben sie viel erreicht. Hütten und Aufenthaltsräume wurden selbst errichtet. Unkraut gerodet. Neue Pflanzen gesetzt und Obst und Gemüse geerntet. Teilnehmende berichteten, wie sich ihr Tagesablauf verändert hat, seit sie regelmäßig bei Querbeet arbeiten. Beim regelmäßigen gemeinsamen Frühstück besteht die Möglichkeit, sich in Gesprächen mitzuteilen oder manche Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten, wissen die Projektmitarbeiter. Zwei Arbeitsanleiter und eine Sozialpädagogin betreuen die Teilnehmenden bei Querbeet. Als Anreiz, sich kontinuierlich zu beteiligen erhalten die 19 Teilnehmenden eine „Mehraufwandsentschädigung“ nach § 16d SGB II vom Jobcenter Oldenburg. Das macht die Arbeitsgelegenheiten bei Querbeet zusätzlich interessant. Querbeet ist zwar noch ein recht junges Projekt, resümiert Kai Kupka und erklärt: „Es dauert seine Zeit, bis sich Menschen, die sich in einer hoffnungslos erscheinenden Situation befinden, den Mut und die Zuversicht entwickeln, neue Schritt zu gehen." Vom Wunsch, bei Querbeet mitzumachen bis zur Umsetzung ist es für Viele ein sehr langer Weg. Niedrigschwellige Suchtkrankenhilfe besteht aus vielen kleinen Schritten und Entwicklungen, die zusammen genommen Sinn ergeben und den Teilnehmenden eine Zukunft der sozialen und beruflichen Teilhabe ermöglichen. Deswegen hofft Kupka auf eine weitere Unterstützung des Projektes durch die Stadt.

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