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Yvonne Flerlage und Maren Laues beraten Schwangere in Südoldenburg. (Foto: Hoffmann)
Yvonne Flerlage und Maren Laues beraten Schwangere in Südoldenburg. (Foto: Hoffmann)

Vielfalt in Südoldenburger Schwangerenberatung

Cloppenburger Schwangerenberatung der Diakonie legt Jahresbericht vor

Cloppenburg, 26. Feb. 2014 - Im Jahr 2014 führte die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie Cloppenburg 527 Beratungsgespräche. Dabei handelte es sich um 103 Schwangerschaftskonfliktberatungen und 424 Schwangerenberatungen.  Die Anliegen in der Schwangerenberatung sind häufig die Vermittlung von Stiftungsgeldern für Babyerstausstattung, Informationen zu sozialrechtlichen Ansprüchen, Hilfen bei Antragstellungen und Vermittlung von Frühen Hilfen.

„Viele Klientinnen der Schwangerenberatungsstelle haben einen Migrationshintergrund.“, berichtet Beraterin Maren Laues. 2014 waren 187 Gespräche mit Frauen anderer Staatsangehörigkeit zu verzeichnen und 177 Beratungen mit Klientinnen, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben, deren Eltern aber in anderen Ländern geboren wurden. „Diese große Vielfalt der Biografien sorgt für ein breites Beratungsspektrum - das macht unsere Arbeit so interessant“, erläutert Ivonne Flerlage. So suchten im vergangenen Jahr viele Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien die Schwangerenberatung auf, aber auch Frauen aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten des Baltikums, aus Rumänien, Bulgarien und auch aus Polen. Dies sei auch auf die Migrationsberatung im Haus zurückzuführen, so Laues. Gerade viele Klientinnen mit Migrationshintergrund nehmen längerfristige Beratung und Begleitung in Anspruch. Die Problemlagen sind oft vielfältiger. Beraterin Ivonne Flerlage: „Oft müssen diese Frauen mit sehr ungünstigen Bedingungen zurechtkommen, wenn zum Beispiel der Aufenthaltsstatus nicht sicher ist oder mangelnde Sprachkenntnisse oder unzureichende Krankenversicherung den Zugang zum Gesundheitssystem erschweren.“ 

Im Rahmen der Präventionsarbeit führten die Beraterinnen 32 sexualpädagogische Angebote durch, sowohl als Teil von Netzwerken wie bei den Jugendfilmtagen und dem Aktionstag „Kinder stark machen“ als auch in Schulklassen und Konfirmandengruppen. Die Themen von Pubertät über die erste Liebe bis zu Cybermobbing sind breit gestreut und orientieren sich an der jeweiligen Entwicklungsphase der Kinder und Jugendlichen. Aus dem Zuschuss des Landkreises für ärztlich verordnete Verhütung hat die Diakonie 1.920,18 Euro an 18 Personen vermittelt.

In Kooperation mit dem Frauennotruf Cloppenburg e.V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen bietet die Diakonie die „Montags-Oase“. Hier können sich alleinerziehende Eltern treffen, informieren und an einem Yoga-Kurs teilnehmen, während die Kinder betreut werden.

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