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Weil will Altenpflege stärken

Ministerpräsident beim Abend der Begegnung der Diakonie in Oldenburg

Oldenburg, 11. Febr. 2015 - Pflege braucht menschliche Wärme, rief der Niedersächsische Ministerpäsident Stephan Weil den Gästen von Kirche und Diakonie beim Abend der Begegnung zu. In der gesellschaftlichen Anerkennung dieser Arbeit hinke Niedersachsen weit hinterher. Weil bemängelte, das Pflege zu schlecht bezahlt werde. Im Interesse der Mitarbeitenden und der zu Pflegenden müssten die Pflegesätze angehoben werden. Die Attraktivität des Pflegeberufes müsse jetzt gestärkt werden, damit in Zukunft genügend Kräfte für die steigende Zahl Pflegebedürftiger zur Verfügung stünden. Weil kündigte die Einführung einer Ausbildungsumlage an. Damit sollen alle Pflegeanbieter in gleichem Maße für die Ausbildung von Nachwuchs in die Pflicht genommen  werden.

Diakonie-Vorstand Uwe K.Kollmann forderte beim Abend der Begegnung andere Anbieter von Altenpflege auf, die gleichen Tarife wie die Diakonie zu zahlen. Die Konkurrenz über die billigsten Löhne muss überwunden werden. Statt dessen sollten wir uns an Qualität und Zuwendung übertreffen. Am Tag vorher hatte der Diakonische Dienstgeber-Verband DDN dem mit der Gewerkschaft verdi ausgehandelten Tarif zugestimmt. Vorbereitet war der erste Tarifabschluss im Bereich der Diakonie durch Beschlüsse der Diakonischen Konferenz in Oldenburg. Auch in den Augen Kollmanns ist die allgemeine Lohnentwicklung bei Pflegekräften in Niedersachsen ein Skandal. Der Abstand des niedersächsichen Durchschnittswertes von anderen Bundesländern, zeige die Entwicklungsmöglichkeiten.

Im Bereich der Altenhilfe rief der Kaufmännische Vorstand zu mehr Fantasie auf. Statt Geld zu geringen Zinsen den Banken zu überlassen, solle in Soziale Projekte wie  das Seniorenwohnen mit Service investiert werden. Dort brächten Investitionen eine höhere Rendite und bewirken nebenbei noch Gutes.

Der theologische Vorstand der Diakonie, Thomas Feld, erwartet den ersten Spatenstich zur Fachklinik Weser-Ems im kommenden Jahr. Für den Betrieb der neuen Fachklinik haben Diakonie und Paritäter eine gemeinsame Betreibergesellschaft gegründet.

Kinder mit Beeinträchtigungen erfahren Gottes Liebe, indem sie am Leben teilhaben können. Dazu ist besonders förderlich, wenn die Kinder in Familien leben könnten. Erfreut zeigte sich Feld über die Unterstützung aus dem Sozialministerium für das Vorhaben zum Bau eines Kiola-Hauses. Das Angebot zum Kurzzeitwohnen werde Eltern beeinträchtigter Kinder erheblich entlasten und trage zum Wohlbefinden aller Familienmitglieder bei.

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