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Diakonische Konferenz berät in den Räumen der Gemeinnützigen Werkstätten
Diakonische Konferenz berät in den Räumen der Gemeinnützigen Werkstätten

Menschenfreundlicher Markt

Diakonische Konferenz berät über Verhältnis zur Marktwirtschaft

Oldenburg, 15.05.2014 - In den Räumen der Gemeinnützigen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Sandkrug hat die Diakonische Konferenz über das Verhältnis zur Marktwirtschaft beraten. „Wir sind bereit zum Wettbewerb,“ erklärte Diakonie-Vorstand Uwe K. Kollmann. „Solange dadurch die Menschlichkeit nicht gefährdet wird,“ ergänzt der Theologische Vorstand Thomas Feld. Beide warnen vor einem Wettbewerb allein über den Preis. „Das geht zu Lasten von Mitarbeitenden und Bewohnern.“ Einheitliche Tarife nach dem Vorbild des kirchlichen Tarifrechts würde Mitarbeitenden ein angemessenes Auskommen sichern und den menschenverachtenden Wettbewerb der geringsten Personalkosten verhindern, ist sich Kollmann sicher. Die finanziellen Ausgangsbedingungen für den Wettbewerb wären vergleichbar. Im Wettbewerb um die Qualität brauchen wir uns nicht verstecken. „Mit dem christlichen Menschenbild hat die Diakonie ein positives Leitbild,“ erklärt Feld. „Damit arbeiten wir an der ständigen Verbesserung unserer Angebote für Menschen, die Unterstützung benötigen. Das ist eine besondere Qualität kirchlich-diakonischer Arbeit.“

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Michael Stricker rechnete vor, das die Summe die bundesweit für soziale Arbeit zur Verfügung steht, Inflationsbereinigt nahezu gleich geblieben ist. Das Problem seien viele zusätzliche Rechtsansprüche auf Unterstützungsleistungen, die heute auch finanziert werden müssen. Alte bestehende Ansprüche müssen mit weniger Geld auskommen. Wettbewerb solle auch im Sozialen Kosten sparen und Leistungsreserven mobilisieren. „Gut geführte Unternehmen gewinnen unter diesen Bedingungen auch im sozialen Bereich dazu,“ zeigt sich Stricker optimistisch. Der Schlüssel zum Erfolg sind gute und motivierte Mitarbeitende, die sich mit der Einrichtung und ihrer Arbeit identifizieren.
Die Diakonische Konferenz ist das Parlament der Diakonie. Die 52 Delegierten repräsentieren Kirche, Kirchenkreise und Gemeinden, Diakonische Einrichtungen, Einzelmitglieder und Förderer. Die Konferenz beschließt über die Grundsätze diakonischer Arbeit im Oldenburger Land.

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