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Axel Stellmann, Leiter des Geschäftsbereichs Altenpflege im Diakonischen Werk Oldenburg (v.li.), mit NEVAP-Geschäftsführer Frank Pipenbrink, dem Vorstandsvorsitzende Christian Sundermann und Abteilungsleiter Altenhilfe im Diakonischen Werk in Niedersachsen, Jörg Reuter-Radatz.
Axel Stellmann, Leiter des Geschäftsbereichs Altenpflege im Diakonischen Werk Oldenburg (v.li.), mit NEVAP-Geschäftsführer Frank Pipenbrink, dem Vorstandsvorsitzende Christian Sundermann und Abteilungsleiter Altenhilfe im Diakonischen Werk in Niedersachsen, Jörg Reuter-Radatz.

Altenpflegeverband plädiert für Tarifvertrag

Auszubildende profitieren schon 2015 von allgemeingültiger Regelung

Oldenburg, 18. Juni 2014 - Gemeinsam mit Politik und Gewerkschaft strebt die Diakonie einen allgemeingültigen Tarifvertrag für die Pflege an. Mit diesem Signal endete die Jahrestagung des Niedersächsischen Evangelischen Verbandes für Altenhilfe und Pflege. Damit soll der auf dem Rücken von Beschäftigten ausgetragene Wettbewerb um die niedrigsten Pflegekosten beendet werden. 80% der Kosten von Pflege liegen im Personalbereich, hieß es in Oldenburg. Wenn alle gleich entlohnen, unterscheiden sich Altenheime und Pflegedienste nur über Qualität und Menschlichkeit, so das Kalkül der christlichen Altenpfleger. Pflegehelfer sollen branchenweit einen Mindestlohn von 12,50 Euro erhalten fordert der neue Vorsitzende des Verbandes, Christian Sundermann. Auszubildende profitieren schon früher. Der Abschluss eines allgemeingültigen Tarifwerkes steht offenbar noch in 2014 bevor.
Seit Jahren werden Einrichtungen der Altenpflege von Kostenträgern keine ausreichenden Entgelte mehr zugestanden, bemängelt Jörg Reuter-Radatz, Abteilungsleiter Diakonisches Werk in Niedersachsen.
Für Ausbildung und neue Wohn-und Pflegeformen braucht die Altenpflege in Niedersachsen mehr Geld, betont NEVAP-Geschäftsführer Pipenbrink. Kommunen müssen mehr barrierefreien altersgerechten Wohnraum schaffen. Das Land Niedersachsen überarbeite jetzt sein Heimgesetz. Künftig werden neben ambulanter und stationäre Betreuung weitere Wohnformen möglich, kündigt Jörg Röhmann, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bei einer Podiumsdiskussion an.

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