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Dietrich Jaedicke, Kreisdiakoniepfarrer (v. li.), Dr. Manfred Krohn, stellvertretende Anstaltsleiter der JVA Vechta, Franz-Josef Franke, Leiter des Diakonischen Werkes Delmenhorst/Oldenburg Land und Wolfgang Pape, Vorsitzender des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Delmenhorst / Oldenburg Land.
Dietrich Jaedicke, Kreisdiakoniepfarrer (v. li.), Dr. Manfred Krohn, stellvertretende Anstaltsleiter der JVA Vechta, Franz-Josef Franke, Leiter des Diakonischen Werkes Delmenhorst/Oldenburg Land und Wolfgang Pape, Vorsitzender des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Delmenhorst / Oldenburg Land.

Neujahrsempfang in Delmenhorst

Neujahrsempfang der Diakonie in der Stadtkirche von Delmenhorst

Delmenhorst, 17.01.2014 - Es scheint sich zu lohnen, sich für Menschen in Haft einzusetzen. Diesen Eindruck konnte man beim Neujahrsempfang der Diakonie in Delmenhorst gewinnen. Der stellvertretende Anstaltsleiter der JVA Vechta, Dr. Manfred Krohn, berichtete, wie erfolgreich die Betreuung im Jungtätervollzug in Delmenhorst verlaufe. Die Hälfte der ehemaligen Straftäter könne wegen guter Führung vorzeitig entlassen werden. Bereits in der Haft hätten 86 Prozent wieder begonnen zu arbeiten. Viele haben im Vollzug einen Schulabschluss erworben, manche sogar einen Gesellenbrief. In der Sozialtherapie erwerben die 22 bis 25jährigen die Kenntnisse, die sie zur erfolgreichen Integration benötigen. Die Entwicklung persönlicher Interessen wie Sport oder Musik sind ein Schlüssel zur Entwicklung ihres Durchhaltewillens.
Außerdem brauche es Menschen, die Straffällige unterstützen. Eine Freundin, die aufpasst, ist besser als jeder Bewährungshelfer, betonte Krohn. Aber auch Familienmitglieder, Arbeitgeber oder Ehrenamtliche und Vereine könnten die Rolle übernehmen und Haftentlassenen bei der Verankerung im normalen bürgerlichen Leben helfen. Auch Arbeitsverwaltung, der Ambulante Justizsozialdienst(AJSD) und die Anlaufstellen der Diakonie unterstützen die Entlassenen bei dem Übergang ins neue Leben.

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