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Diakonie-Wohnheim besteht 20 Jahre

Haus Regenbogen feiert den Geburtstag mit einem Fest der Farben

Oldenburg, 30.07.2014 - Am 01. August 2014 feiern Bewohner und Angehörige, Mitarbeitende und Unterstützer das Jubiläum mit einem rauschenden Fest der Farben. Von 14 bis 17 Uhr gibt es ein buntes Programm mit Wasserspielen, Schminken, Kreativ-Aktionen, Kaffee, Kuchen und Cocktailbar. Musikalisch begleitet Kalle Popp den Nachmittag.  Das Fest endet mit einem farbenfrohen Abschlussgottesdienst mit Diakonie-Vorstand Thomas Feld.
Das Jubiläumsfest nimmt die Symbolik des Zeichens von Haus Regenbogen auf. Der Regenbogen steht für einen neuen, freundlicheren und bunteren Umgang mit den jungen Menschen, die hier leben, erläutert Einrichtungsleiterin Ute Dorczok.  
Der Name der Vorgängereinrichtung, „Kinderkrankenhaus für Anfallsleidende,“ lässt erkennen, wie schwer sich die damalige Gesellschaft mit mehrfach behinderten Kindern tat. Deswegen gab es in ganz Niedersachsen kein Haus, stellte der damalige Landespfarrer Dr. Hans-Ulrich Minke fest, in dem sich die Kinder hätten zuhause fühlen können.  Mit dem Konzept zu einem pädagogisch-therapeutischen Heim betrat die Diakonie im Oldenburger Land Neuland. Pflege und Versorgung sollten künftig durch eine schöne Wohnumgebung und die individuelle Förderung der Kinder bestimmt werden. Mittlerweile leben Kinder, denen anfangs nur geringe Überlebenschancen eingeräumt wurden, schon so lange im Haus Regenbogen, dass die Beschreibung um den Begriff junge Erwachsene ergänzt werden musste.

Welchen Rückhalt dieser Wandel bei den Menschen im Oldenburger Land hatte, ist auch an ihrer Unterstützung zu erkennen: Denn die zwanzigjährige Geschichte des pädagogisch-therapeutischen Wohnheims Haus Regenbogen beginnt mit einer großen NWZ-Spendenaktion. Aus dem ganzen Oldenburger Land kamen Spenden, damit die Kinder und Jugendlichen des ehemaligen Kinderkrankenhauses ein freundliches, wohnliches und behindertengerechtes Haus bekommen.

Mit dem Haus Regenbogen, der Kindertagesstätte Philosophenweg und Einrichtungen im Pädagogisch-therapeutischen Zentrum am Borchersweg  bereitete die Diakonie vor, was heute unter dem Stichwort Inklusion zum selbstverständlichen Bestandteil der Gesellschaft werden soll: Menschen die Förderung und Unterstützung zukommen zu lassen, dass sie unabhängig vom Grad ihrer Beeinträchtigung am Leben teil haben können. „Es gibt keinen schöneren Grund zu feiern, als das Menschen in die Gemeinschaft aufgenommen sind und es ihnen gut geht,“ bewertet Diakonie-Vorstand Thomas Feld, die Arbeit im Haus Regenbogen. „Das entspricht unseren christlichen Werten.“

In Vorbereitung auf das Farbspektakel haben zwei Gruppen aus Haus Regenbogen gemeinsam mit Aktionskünstler Thomes Nentwig großformatige Kunstwerke geschaffen. „Das Ergebnis ist sehenswert,“ meint Einrichtungsleiterin Ute Dorczok. Die Kinder und Jugendlichen sind richtig stolz auf das Ergebnis. Voller Schaffenskraft haben sie mit Pinsel, Kleister, Farbe, Folien, Schachteln, Pappen und Papier gearbeitet. Das Knicken, Kleben, Malen, Klecksen und Spritzen hat den Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 19 Jahren richtig Spaß gemacht, berichtet Dorczok.

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