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Sonnenschein bei FSJ-Jubiläumsaktion in Innenstadt

300 Freiwillige präsentieren ihre Arbeit in Oldenburger Innenstadt

Oldenburger Land / Ostfriesland, 16.05.2014 - Bei bestem Sonnenschein zogen rund 300 Freiwillige Soziale Helfer aus Oldenburg und Ostfriesland durch die Oldenburger Innenstadt, um auf das 50jährige Bestehen des Freiwilligendienstes in Deutschland aufmerksam zu machen. Für die Aktion arbeiten die im Landesarbeitskreis „Freiwilligendienste Niedersachsen“ (LAK) zusammengeschlossenen Trägern zusammen. Im Jubiläumsjahr 2014 beschäftigen Wohlfahrtsverbände und anderen Träger des LAK in Niedersachsen fast 3.000 Jugendliche und junge Erwachsene.

Gekleidet in rote und blaue T-Shirts mit Aktions-Logo bieten die Freiwilligen Schwungtuchspiele, Kinderschminken, Selbsterfahrung von Beeinträchtigungen, Fotoleinwand und Erinnerungsfotos. Mit den Erfahrungen und Erlebnissen eines FSJ wachsen die Teilnehmenden oft über sich selbst hinaus. Deswegen sei das freiwillige soziale Jahr ein Gewinn. Auch die Gesellschaft profitiert von der Bereitschaft der vielen jungen Menschen, die sich im sozialen Bereich engagieren. Gut zwei Drittel der Teilnehmenden entscheiden sich später für soziale Berufe. Die anderen tragen ihre sozialen Erfahrungen in völlig andere Wirtschaftsbereiche hinein. Immer mehr Personalentscheider nehmen ein FSJ im Lebenslauf als einen Hinweis auf hohe Sozialkompetenz.

Im FSJ ist praktische Arbeit mit Bildungskomponenten verknüpft, erläutert FSJ-Koordinatorin Fenni Lambers. „Deswegen ist das Freiwillige Soziale Jahr so erfolgreich geworden. Gut 1.500 junge Menschen arbeiten zur Zeit bei der Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten Gesellschaft Emden, der Diakonie im Oldenburger Land, der Arbeiterwohlfahrt Oldenburg Bezirksverband Weser-Ems, der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit Wilhelmshaven, den Katholischen Freiwilligendiensten im Oldenburger Land und dem Deutschen Roten Kreuz Landesverband Oldenburg als Freiwillige. Bei der Entscheidung für ein FSJ spielen für die jungen Menschen aber auch oft andere Aspekte eine Rolle: endlich selbständig zu sein, die Zeit bis zum Studium zu überbrücken oder mal was anderes als Schule zu machen, lauten ihre Antworten. Die meisten FSJler stellen junge Frauen. Inzwischen sind aber etwa ein Drittel der Teilnehmer männlich. Am Ende befragt, empfehlen über 90% der Teilnehmenden das FSJ anderen weiter.

 

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