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Das Design der Sammeldosen hat sich in den vergangen 56 Jahren mehrfach verändert. Das Ziel der Aktion Brot für die Welt ist geblieben: Überwindung von Armut und globaler Ungerechtigkeit. In fast 100 Ländern hilft Brot für die Welt armen und ausgegrenzten Menschen dabei, ihre Lebenssituation mit eigener Kraft zu verbessern, erklärt Diakonie-Referent Frerk Hinrichs.
Das Design der Sammeldosen hat sich in den vergangen 56 Jahren mehrfach verändert. Das Ziel der Aktion Brot für die Welt ist geblieben: Überwindung von Armut und globaler Ungerechtigkeit. In fast 100 Ländern hilft Brot für die Welt armen und ausgegrenzten Menschen dabei, ihre Lebenssituation mit eigener Kraft zu verbessern, erklärt Diakonie-Referent Frerk Hinrichs.

Start der 56. Spendenaktion von Brot für die Welt

Oldenburgische Kirchengemeinden sammeln für Projekte der Evangelischen Hilfsaktion

Oldenburg, 28.11.2014 - Die Aktion steht unter dem Motto von »Satt ist nicht genug!« Denn aus vielen Projekten stammt die Erfahrung, das Getreideprodukte allein zwar satt machen, aber nicht ausreichen. Kinder brauchen mehr als Brei. Ohne Vitamine und Mineralstoffe leidet die Entwicklung. Dabei braucht es nur wenig, um das zu ändern: täglich etwas Obst und Gemüse und ab und zu etwas Fisch und Fleisch. Deswegen lehrt die Hilfsaktion Brot für die Welt, Menschen in vielen Projekten den Obst- und Gemüseanbau.

Kirchengemeinden im Oldenburger Land stellen einzelne Brot für die Welt-Projekte beispielhaft vor. Im Kongo bietet eine kirchliche Ausbildungsstätte ehemaligen Kindersoldaten eine neue Perspektive. Bei einer Lehre als Gitarrenbauer, Maurer oder Fahrzeugmechaniker erwerben junge Männer und Frauen Fähigkeiten, mit denen sie später auf eigenen Beinen stehen können. Nur so haben die ehemaligen Soldaten die Kraft, sich endgültig von Gewalt zu lösen. Die Spuren auf der Seele der jungen Menschen bleiben. Deswegen bietet das Ausbildungszentrum Bukavu auch psychologische Betreuung. 

An einem Beispiel aus Panama lässt sich erkennen, wie Armut vertrieben wird wenn aus Tagelöhnern Kleinbauern werden. Ein Projekt aus Ruanda zeigt, wie Vielfalt den Speiseplan bereichert und die Zufuhr von Proteinen Vitaminen und Spurenelementen sichert. 

Weltweit hungern noch immer fast 1 Milliarde Menschen. Noch viel mehr Menschen können sich nur mangelhaft ernähren. Sie sind zwar satt, aber ihnen fehlen Nährstoffe und Vitamine. Zukunft braucht gesunde Ernährung und Lebensbedingungen, die Menschen Hoffnung geben. Dafür setzt sich Brot für die Welt seit 56 Jahren ein.

Evangelische Kirchengemeinden im ganzen Oldenburger Land unterstützen diese Arbeit jedes Jahr mit Aktionen, Basaren und den Kollekten am 1.Advent und Heiligabend. Im Jahr 2013 hat Brot für die Welt insgesamt 55,8 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Etwa ein Prozent, nämlich 548.958 Euro hat die Region Oldenburger Land dazu beigetragen.

Über das Jahr fördert Brot für die Welt mehr als 2.000 Projekte und setzt sich auch für eine international abgestimmte Agrar- und Handelspolitik ein. Dazu gehört, dass bäuerliche Familienbetriebe, die weltweit den Großteil der Nahrungsmittel produzieren, die nötige Unterstützung bekommen. Sie brauchen gesicherten Zugang zu Land, Wasser, Saatgut, Dünger und Krediten genauso wie bessere Möglichkeiten zur Lagerung und Vermarktung ihrer Produkte.

Spendenkonto Brot für die Welt
Evangelische Bank
IBAN: DE03 5206 0410 0106 4060 41
BIC: GENODEF1EK1

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Kastanienallee 9-11 · 26121 Oldenburg
Telefon 0441 21001-0 · Fax 0441 21001-99 
lv@diakonie-ol.de

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