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Diakonie erwartet mehr als 100 Besucher

Inklusionsfachtag im Oldenburger Landtag

Oldenburg, 30.04.2013 - Doppelt symbolträchtig ist das Bild zur Inklusionstagung am 30. Mai 2013 von 10.00-17.30 Uhr im Oldenburger Landtag. Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, bewegt sich ein Rollstuhlfahrer mit einem Bauhelm auf dem Kopf auf eine Baustelle zu. Einen Bereich, der eigentlich eher wenig behindertengerecht gestaltet ist. Doch genau darum geht es bei der Inklusionsdebatte: Alle gesellschaftlichen Bereiche zu öffnen. Gleichzeitig ist die Baustelle Symbol für den nötigen Umbau unsere Gesellschaft. Zum Oldenburger Fachtag haben sich bereits mehr als 100 Teilnehmer angemeldet, die sich für die Ausweitung der Diskussion interessieren. Auf dem Fachtag werden Ausgrenzungstendenzen unserer Gesellschaft benannt: Exklusion durch Armut, Exklusion durch erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt und Exklusion durch geistige, institutionelle und materielle Barrieren.
Inklusion muss im Dritten Sozialraum, der Nachbarschaft, beginnen, meint Thomas Feld. Er warnt, auch wohlgemeinte Konzentrierung hilfebedürftiger Menschen kann zu Stigmatisierung führen. Dies gilt nicht nur für behinderte Menschen. Ziel von Inklusion muss sein, die Separation einzelner Gruppen aus der Gesellschaft aufzulösen. Zum Fachtag erwartet die Diakonie unter anderem den Sozialpsychologen Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, der über Erfahrungen sozialraumorientierter Altenhilfe berichtet. Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Früchtel referiert über die Frage, was wir eigentlich meinen, wenn wir von Sozialraumorientierung sprechen. Dr. Ingo Harms, Sonder- und Rehabilitationspädagoge, gibt einen Einblick in die Ursprünge der Diskussion. Er kritisiert, dass behindertes Leben zu veranstaltetem Leben wird. Medienwissenschaftler Prof. Dr. Hans Jürgen Wulf berichtet über beeinträchtigte Menschen im Film. Themen von Arbeitsgruppen sind: Inklusion als Exklusion am Beispiel der Förderschule, Altenarbeit im ländlichen Kontext, Erfahrungen mit dem Sozialraumbudget in der Jugendhilfe. Programm und Anmeldungen über www.diakonie-ol.de.
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