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Austausch Freiwilliger Sozialer Helfer

Diakonie ermöglicht Austausch von Freiwilligen sozialen Helfern

Oldenburger Land, 22.02.2012 - Vom 23. Bis 26 Februar fährt die erfahrene FSJ-Begleiterin Fenni Lambers mit Kolleginnen der Ev. Freiwilligendienste nach Budapest (Ungarn) um Auswahlgespräche mit den Bewerbern und Bewerberinnen zu führen. Ehemalige Teilnehmende nehmen als Dolmetscher daran teil. Etwa 30 Bewerber werden für ein Freiwilliges Jahr in Deutschland ausgesucht. Bis zu sieben Bewerber hofft Lambers in Diakonischen Einrichtungen des Oldenburger Landes unter zu bringen.

?In den ersten vier Wochen klagen die meisten über Kopfschmerzen,? weiß Fenni Lambers. ?Weil der Alltag in einem fremden Land mit einer ungewohnten Sprache so anstrengend ist.? Wer zum freiwilligen sozialen Jahr nach Deutschland kommen will, sollte sprachliche Grundkenntnisse für Alltagssituationen mitbringen und psychisch wie physisch stabil sein, erläutert Lambers. ?Die ersten vier Wochen sind schon sehr anstrengend. Richtig Sicherheit im Gastland gewinnen die Freiwilligen meist erst nach 4 bis 6 Monaten. Aber dann klappt es mit der neuen Landessprache.?

Über 150 Bewerber und Bewerberinnen kommen in dem Tagungszentrum bei Budapest zusammen, denn zeitgleich laufen auch die Bewerbungsgespräche des EDYN für die Entsendung ins übrige europäische Ausland. Das Ecumenical Diaconal Year Network (EDYN) ist ein Zusammenschluss von kirchlichen Organisationen, die das Diakonische Jahr in derzeit 16 Ländern Europas und in den USA anbieten. Ungarn stellt seit Jahren eine der größten Gruppen von Bewerbern, berichtet Lambers. Die meisten der jungen Menschen haben ihr Abi auf einer konfessionellen Schule erworben und haben den Dienst bei der Diakonie von Ehemaligen empfohlen bekommen.

?Wir erläutern den Jugendlichen, in welchen Bereichen sie arbeiten können und stellen dar, wie wir sie mit Kursen und in Gesprächen pädagogisch begleiten,? erläutert Lambers. In den Einrichtungen arbeiten sie meist mit deutschen gleichaltrigen Freiwilligen Sozialen Helfern zusammen. Für die Seminargruppen sind die ausländischen Gäste sehr belebend. Weil sie oft andere und ungewohnte Sichtweisen vermitteln können. So haben die meisten ungarischen Teilnehmenden eine stärkere kirchliche Anbindung als ihre deutschen Kollegen und fragen schon kurz nach ihrer Ankunft nach der nächsten Kirche und den Gottesdienstzeiten. Auch die unterschiedlichen Essgewohnheiten sind immer wieder ein Thema.

Das FSJ im Gastland beginnt mit einem Ankunfts-Seminar, in dem die Jugendlichen auf alltägliche Besonderheiten und das Leben im Gastland vorbereitet werden. Ab dem 1. September nehmen sie ihre Arbeit in den sozialen Einrichtungen auf. Nach dem Jahr in Deutschland nehmen die jungen Erwachsenen viele Erfahrungen in ihr Heimatland mit zurück, wo die meisten dann ein Studium beginnen: in Sprachen, sozialen Berufen oder Theologie. Bei einem Rückkehrer-Seminar können die Teilnehmer ihre Erfahrungen noch einmal reflektieren und sich als Übersetzer für die Bewerbungsgespräche präsentieren. Derzeit absolvieren zwei Ungarinnen und ein Ungar, ein Pole und eine Chinesin ihr FSJ bei der Diakonie im Oldenburger Land. Neun jungen Frauen und Männer aus dem Oldenburger Land sind für ein Jahr nach Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Slowakei und Rumänien gegangen. www.ev-freiwilligendienste.de
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