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Diakonie-Beschäftigte müssen auf höhere Gehälter warten

Hannover (epd) 25.10.2012 - Die Beschäftigten in der Diakonie in Niedersachsen müssen weiter auf höhere Gehälter warten. Am Mittwoch wurde eine Sitzung der Arbeitsrechtlichen Kommission in Hannover wegen Beschlussunfähigkeit vorzeitig beendet, sagte der Kommissionsleiter und Kirchenjurist Helge Johr dem epd. Die Arbeitnehmervertreter hätten sich geweigert, an der Sitzung teilzunehmen. Am 9. November werde das Gremium erneut zusammentreten, um einen neutralen Schlichter zu bestellen. Der solle dann den seit April 2011 festgefahrenen Streit beenden.
Die Diakonie beschäftigt in Niedersachsen rund 50.000 Menschen. Nach dem ?Dritten Weg? von Kirche und Diakonie handeln Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in einer paritätisch besetzten Kommission die Arbeitsbedingungen und Gehälter aus. Die Arbeitnehmer hatten die Kommission im vorigen Jahr verlassen, um mit Hilfe der Gewerkschaft ver.di das kirchliche Arbeitsrecht zu kippen.
?Wir wollen ein Ende des Dritten Weges und ordentliche Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften?, sagte Peter Oehne vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen in Niedersachsen.
Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen hatten im Frühsommer eine Rechtsänderung beschlossen, um Lohnerhöhungen trotz der blockierten Verhandlungen zu ermöglichen. Danach kann die Kommission mit einer Zwei-
Drittel-Mehrheit der Anwesenden einen neutralen Schlichter anrufen, wenn die die Kommission durch das Ausbleiben von Vertretern mehrfach beschlussunfähig ist.

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