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Diakonie-Vorstände Uwe K. Kollman und Pfr. Thomas Feld sehen Zukunft für Diakonie im Oldenburger Land.
Diakonie-Vorstände Uwe K. Kollman und Pfr. Thomas Feld sehen Zukunft für Diakonie im Oldenburger Land.

Jahresbericht der Diakonie blickt nach vorn

Wertorientiertes Angebot der Diakonie im Oldenburger Land sicher - Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt

Oldenburg, 01.03.2012 - Die Diakonie mit Ihren Angeboten wird es auch im Jahr 2030 im Oldenburger Land noch geben, betonen die Vorstände des Diakonischen Werkes Oldenburg. Uwe K. Kollmann formuliert die Vision von einem Netzwerk der Diakonie im Sozialraum Oldenburger Land. Wirtschaftlich gesehen fließen alle Erträge wieder in gemeinnützige Arbeit der Diakonie. Ziel sei es die bestehenden Angebote aufrecht zu erhalten und wo nötig zu verstärken, betont Kollmann. Dabei würde sich der Charakter der Angebote stellenweise verändern, erläutert Diakonie-Vorstand Thomas Feld. Mit dem Leitbegriff der "Inklusion" würde im Bereich der Behindertenhilfe gesellschaftliche Mechanismen identifiziert, die Menschen ausgrenzen. Das Prinzip der unterschiedslosen Wertschätzung könne auch für andere Bereiche fruchtbar gemacht werden. Das muss zu Veränderung von Denk- und Handlungsgewohnheiten im Umgang mit Armut, Migration oder Alter führen. Die Arbeit der Diakonie wird sich künftig weniger an der Gliederung der Sozialgesetzbücher denn an den Bedürfnissen der Menschen in verschiedenen Lebensalterstufen orientieren, erklärt Feld. Daraus ergäben sich bereits neue Projekte für die Arbeit der Diakonie in den Kirchenkreisen. So werde die Diakonie in Delmenhorst die stadtteilbezogene Jugendhilfe und die kirchliche Jugendarbeit verknüpfen. Im Ammerland ein Projekt für alte Menschen im ländlichen Raum beginnen und in Cloppenburg ein Familienzentrum auf den Weg bringen. Neue zeitgemäße Angebote für die Bedürfnisse von Menschen mit Hilfe- und Unterstützungsbedarf würden die bereits bestehenden Angebote ergänzen. In der Altenhilfe wird es auch in Zukunft stationäre Angebote geben, stellte Kollmann fest. Weil viele Menschen solche Angebote brauchen und nachfragen. Die Diakonie werde dem mit einem modernen kirchlichen Arbeitsrecht und klarem evangelischem Profil entsprechen.
In Schlagworten skizzierte Feld die Zukunft: Die Altenhilfe wird die Verschiedenheit der Lebensformen von Alten und Hochbetagten abbilden. Es werde ein modernes Fachzentrum für Suchtmedizin in der Stadt Oldenburg geben, die Behindertenhilfe werde weiter ausdifferenziert und der Landesverband werde die Kompetenzen des Diakonischen Netzwerkes erhalten und mit Fachtagen bündeln. Mit der theologischen Kompetenz zur Deutung existentiell wichtiger Lebens- und Notsituationen habe der Landesverband auch künftig große Bedeutung für die Kirche im Oldenburger Land.
Den Geschäftsbericht legt der Vorstand satzungsgemäß der Diakonischen Konferenz vor. Darüber hinaus wird der Bericht dem ehrenamtlichen Aufsichtsrat und der Synode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg vorgelegt. Der Bericht steht allen an der Diakonie Interessierten auf der Homepage zur Verfügung oder kann direkt runtergeladen werden [Download].
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