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Schuldenbereinigungsplan in Gefahr - Privatschuldner sollen Hilfe verlieren

Privatschuldner sollen Hilfe verlieren

Oldenburg/Vechta, 26.11.2012 - Am 29.11.2012 findet die erste Lesung eines Gesetzes zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens im Bundestag statt. Das Ziel des Entwurfes findet sich bereits im Titel: es geht um die Stärkung der Gläubigerrechte. Dazu soll den Schuldnern ein wichtiges Hilfsmittel entzogen werden. ?Den Schuldenbereinigungsplan, der meist mit Hilfe von Schuldnerberatern erstellt wird, soll es nach dem Gesetzentwurf nicht mehr geben,? bedauert der Diakonie-Schuldnerberater Holger Weinreich. ?Bisher ist der Schuldenbereinigungsplan ein wichtiges Instrument, um Klarheit über die tatsächliche Schuldensituation der Betroffenen herzustellen,? erläutert er. Viele Betroffene haben den Überblick verloren. Gleichzeitig dient der Plan zur Entwicklung einer Lösung auf dem Weg in die Schuldenfreiheit. Mit dem Schuldenbereinigungsplan können die Schuldner gegenüber den Gläubigern glaubhaft machen, dass nur geringere Raten bezahlbar sind. Gelegentlich wird deutlich, dass nur noch ein Schuldenschnitt hilft: dann müssen Gläubiger ihre Forderungen aufgeben. Meist sichert ein Schuldenbereinigungsplan aber, dass Schulden abbezahlt werden. Denn die Schuldner verpflichten sich auf äußerste Sparsamkeit und Zahlungstreue. Jetzt hoffen die Diakonie-Schuldnerberater, dass der Schuldenbereinigungsplan im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens wieder aufgenommen wird.
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