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Schuldner vor Banken geschützt

Diakonie empfiehlt, überhöhten Kontogebühren zu widersprechen

Vechta, 18.12.2012 ? Damit Überschuldeten das Existensminimum verbleibt, können sie ein Pfändungsschutzkonto erhalten. Der Bundesgerichtshof hat diesen Pfändungsschutz jetzt auch gegen Banken gestärkt. ?Wir erleben immer wieder, dass Banken im Oldenburger Land betroffene Kunden mit überhöhten Gebühren belasten,? erläutert Diakonie-Schuldnerberater Holger Weinreich. ?Das ist jetzt höchstrichterlich als unzulässig qualifiziert worden.? Ein Pfändungsschutzkonto darf nicht teurer sein als ein Standardkonto. Der Schuldnerberater empfiehlt Betroffenen , sich umgehend mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen und um eine Veränderung zu bitten. ?Es ist nicht in Ordnung, wenn Banken die Bemühungen der Menschen, ihre Schulden abzutragen, durch überhöhte Gebühren behindern.?

?Schuldnern, denen durch ein Pfändungsschutzkonto das Existenzminimum gesichert werden muss, extra hohe Gebühren abzuziehen, ist wie Nachtreten,? findet Holger Weinreich, Schuldnerberater bei der Diakonie und fügt hinzu: ?Banken sollten den Schuldnern durch geringer Gebühren entgegen kommen.?

Nach Insolvenzordnung anerkannte Schuldnerberatungsstellen der Diakonie gibt es auch in Cloppenburg, Wesermarsch und Friesland.
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