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Vorstand plädiert für Weiterentwicklung kirchlichen Arbeitsrechts

Vorstand plädiert vor Einrichtungsleitungen für Weiterentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechtes

Oldenburg, 17. 02.2012 ? Bei einer Informationsveranstaltung für Einrichtungsleiter der Diakonie im Oldenburger Land plädierte der Vorstand des Diakonischen Werkes Oldenburg für eine Weiterentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechtes.

Für das Diakonische Werk der EKD sind kirchengesetzliche Regelungen zum Arbeitsrecht verabschiedet worden. Darin sind Verfahrensgrundsätze festgelegt: Arbeitsrechtsregelungen und Bezahlung von Mitarbeitenden wird demnach in paritätisch besetzten Kommissionen festgelegt. Arbeitnehmer können sich in diesen Kommissionen auch von Gewerkschaftern vertreten lassen. Der Anteil solch nichtkirchlicher Vertreter darf bis zu einem ein Drittel betragen. Damit Mitarbeitervertreter in diesen kirchlichen Gremien unabhängig und gleichberechtigt agieren können, gewährt der Dienstgeber Freistellung von dienstlichen Aufgaben und unabhängige Rechtsberatung. In Kirche und Diakonie gilt Gemeinschaft als leitendes Prinzip. Das schließt Kampfhandlungen zur Durchsetzung von Interessen aus. Für den Fall der Nichteinigung unterwerfen sich Dienstgeber und Dienstnehmer dem Urteil eines neutralen Schlichters. Diese Regelungen müssen jetzt noch in den Gliedkirchen übernommen werden.

?Denkbar müssen alle Möglichkeiten eines kirchengerechten Arbeitsrechts sein,? erläutert Kollmann. Hierbei gelte es in intensive Überlegungen einzutreten. Oberstes Ziel sei, die Mitarbeitenden in der Diakonie angemessen zu bezahlen: ?Wir müssen Wege finden, den Stillstand der kirchlich-diakonischen Arbeitsrechtssetzung zu überwinden.?

Wir verbinden die Werbung um Nachwuchs für sinnstiftende Arbeit und Tätigkeiten im Bereich der Diakonie und Ausbildung in sozialen Berufen mit dem Versprechen, uns für angemessene und gute Löhne einzusetzen. Dabei muss unbedingt die mangelhafte Refinanzierung durch Sozialhaushalte thematisiert werden, ergänzt Vorstandskollege Pfarrer Thomas Feld. ?Die Absicht, Sozialkassen und Sozialhaushalte zu entlasten, darf nicht zur Belastung der Mitarbeitenden führen.? Die geringe Wertschätzung sozialer Arbeit, die darin erkennbar werde, ist ein Skandal, ergänzte Thomas Kempe, Vorstand des Ev. Krankenhauses in Oldenburg.
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