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Fachklinik Oldenburger Land - Die Klinik

Die Fachklinik Oldenburger Land ist eine stationäre Behandlungseinrichtung für alkohol- und/oder medikamentenabhängige Frauen und Männer ab 18 Jahren und verfügt über 50 Behandlungsplätze. Träger der Fachklinik ist die Diakonisches Werk Oldenburg Fachklinik Oldenburger Land gemeinnützige GmbH. 

Dötlingen-Neerstedt liegt in der "Wildeshauser Geest", einem bekannten Erholungsgebiet zwischen den Städten Oldenburg (25 km) und Wildeshausen (12 km). Beide Städte sind durch regelmäßigen Busverkehr zu erreichen.

Als Behandlungsziel unserer Klinik gilt, dass Sie die Fähigkeit erreichen, ohne Einnahme von Alkohol und/oder Medikamenten zu leben und in den sozialen und beruflichen Lebensalltag zurückzukehren.

Vor Therapiebeginn in unserer Fachklinik sollten Sie die Entzugsbehandlung (Entgiftung) abgeschlossen haben. Hinweise für entsprechende Maßnahmen gibt Ihnen die für Sie zuständige Suchtberatungsstelle. Während der Entwöhnungsbehandlung in unserer Klinik werden therapeutische Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt (z. B. Gruppenpsychotherapie, Arbeitstherapie etc.). Diese Angebote dienen dazu, sich ein zufriedenes Leben ohne Suchtmittel zu erarbeiten.

Neben der Teilnahme der regelmäßig stattfindenden Gruppenpsychotherapie können nach Bedarf Einzelgespräche mit Ihrem zuständigen Therapeuten vereinbart werden.

Indikative Gruppen zu speziellen Themen (Freizeit, Familie, Führerschein etc.) ergänzen die psychotherapeutische Arbeit. Neben der Psychotherapie findet die Arbeitstherapie in den Bereichen Gärtnerei/Landwirtschaft, Holz/Metall/Haustechnik, Hauswirtschaft (Küche/Wäscherei) oder Cafeteria statt. In welchem dieser Bereiche Sie tätig werden, hängt von Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, von Ihren Interessen sowie von den erforderlichen Arbeitsabläufen in der Klinik ab.

Weitere therapeutische Angebote sind:

  • Beschäftigungstherapie
  • Informationsveranstaltungen (medizinische oder berufliche Fragen)
  • Angehörigenseminare
  • Sporttherapie
  • Saunabesuche
  • physiotherapeutische Maßnahmen in Einzelfällen (Massagen, Bäder etc.)
  • Nichtrauchertraining
  • Selbsthilfegruppen.

Die Behandlungskosten werden entsprechend den persönlichen Voraussetzungen entweder von den Rentenversicherungsträgern, den Krankenkassen oder den Sozialhilfeträgern übernommen.

Die Unterbringung erfolgt in der Regel in 2-Bett-Zimmern (jeweils mit Naßzelle).

Die Klinik verfügt über verschiedene Angebote zur Freizeitgestaltung (Cafeteria, Billard, Bücherei, Fernsehraum, Fußballkicker, Tischtennis, Außenplatz für Volleyball oder Badminton/Federball, Basketballanlage, Gesellschaftsspiele, Werkraum, Fitnessgeräte, PC-Labor, Fahrradausleihe etc.).

Eine Anmeldung von Patienten für unsere Klinik sowie die Beantragung der Therapiekosten beim zuständigen Leistungsträger (z.B. Rentenversicherung, Krankenkasse etc.) erfolgt in der Regel über eine Suchtberatungsstelle oder über den Sozialdienst einer Institution (z.B. Krankenhaus, Wohnheim, Betrieb etc.).

Die Aufnahme erfolgt in der Regel mittwochs. Als notwendige Vorbedingungen für die Aufnahme gelten:

  • Leistungszusage des Leistungsträgers (Rentenversicherungsträger, Krankenkasse, Sozialhilfeträger etc.)
  • Sozialbericht (Erstellung durch Ihre einweisende Stelle)
  • körperliche Entgiftung (leichte Entzugserscheinungen können im Einzelfall in unserem Hause behandelt werden)
  • Freiwilligkeit der Behandlung.


Wenn Art und/oder Ausmaß einer Behinderung die Teilnahme an wesentlichen therapeutischen Maßnahmen ausschließen, können behinderte Patienten nicht behandelt werden.

Es ist hilfreich, wenn Angehörige die Patienten bei Ihrer Genesung unterstützen, insbesondere durch aktive Teilnahme an Angehörigenseminaren, Paargesprächen etc..

Ca. alle 6 Wochen wird samstags ein Angehörigenseminar durchgeführt. Nach Absprache mit den Patienten wird zum gegebenen Zeitpunkt eine Einladung an die Angehörigen oder nahe Bezugspersonen übersandt. Nach Beendigung Ihrer stationären Therapie wird möglicherweise die Fortsetzung der Behandlung ambulant durch eine Suchtberatungsstelle oder der Übergang in eine nachstationäre Einrichtung (Adaptionsphase, Übergangswohnheim, Wohngemeinschaft etc.) erforderlich sein. Dies wird bei Notwendigkeit rechtzeitig mit Ihnen besprochen und geschieht nur mit Ihrer Zustimmung.

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Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
Kastanienallee 9-11 · 26121 Oldenburg
Telefon 0441 21001-0 · Fax 0441 21001-99 
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