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Diakonie Kindertagesstätte Philosophenweg - Geschichte

Im Mai 1970 nahm die Tagesstätte für das geistig behinderte Kind ihre Arbeit auf. Zunächst wurden 38 behinderte Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 16 Jahren betreut und gefördert. Die Zahl der Kinder erhöhte sich bald auf 50 in 7 Gruppen, weil der Einzugsbereich der Kindertagesstätte auf die Landkreise Oldenburg, Ammerland und Wesermarsch ausgedehnt wurde.

In den Jahren 1976/1977 erlebte die Kindertagesstätte eine erste große Veränderung. Die Schulpflicht für geistig behinderte Kinder wurde eingeführt. Von diesem Zeitpunkt an besuchten die Kinder aus den Landkreisen die dort neu eingerichteten Tagesbildungsstätten; die bestehende Oberstufengruppe an der Tagesstätte wurde aufgelöst. Die Schwerpunkte der Kindertagesstätte lagen jetzt auf der Vorschulerziehung und der Förderung schwerst mehrfach behinderter Kinder und Jugendlicher, bei denen die Schulpflicht ruhte.

Schon früh wurde deutlich, dass eine Förderung von Kindern mit Behinderung vor dem Kindergartenalter beginnen muss. Aus dieser Erkenntnis wurde die pädagogische Hausfrühförderung eingerichtet, die durch Spielkreise in der Tagesstätte ergänzt wurde. An diesen Spielkreisen nahmen auch Kinder aus der unmittelbaren Nachbarschaft teil.

Die positiven Erfahrungen mit diesen Spielkreisen führten Ende der 70er Jahre zu ersten konkreten Planungen für eine gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in enger Abstimmung mit dem Träger und Eltern.

Die erste integrative Gruppe wurde 1981 mit 4 behinderten und 5 nichtbehinderten Kindern zur Probe eingerichtet. Bis 1983 folgten noch zwei weitere Integrationsgruppen. Erst im Kindergartenjahr 1984/1985 wurden der Kindertagesstätte durch die Stadt Oldenburg 20 anerkannte Regelkindergartenplätze genehmigt. Dadurch erhielt die bis dahin vom Diakonischen Werk der ev.-luth. Kirche in Oldenburg e.V. getragene Finanzierung eine gesetzliche Basis. Aus pädagogischen Gründen ist die Zusammensetzung der Gruppen später auf das Verhältnis 4 behinderte zu 10 nichtbehinderten Kinder verändert worden. Damit war der Philosophenweg noch vor den 1988 beginnenden Modellversuchen Niedersachsens die erste integrative Einrichtung.

Im Jahr 1993 erhielt der Kindergarten am Philosophenweg als erste Einrichtung in Oldenburg die Betriebserlaubnis für den integrativen Kindergarten.

Heute setzt sich die Kindertagesstätte aus folgenden Gruppen zusammen:

  • 3 Integrationsgruppen mit je 4 Kindern mit Behinderung und 14 bzw. 11 nichtbehinderten Kindern,
  • 3 Heilpädagogischen Kindergartengruppen mit je 6 Kindern mit einer Behinderung oder von Behinderung bedroht und
  • 2 Krippengruppen, davon eine integrative Krippengruppe, mit jeweils 10 bzw. 15 Kindern.

Insgesamt arbeiten zur Zeit ca. 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kindertagesstätte.

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