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Lindenhof Hude - Sozialpädagogische Familienhilfe

Zielgruppe / Fachliche Ausrichtung / Ziele
Zielgruppe der Sozialpädagogischen Familienhilfe sind Familien in anhaltenden besonderen sozialen, emotionalen und / oder wirtschaftlichen Belastungssituationen. Sie benötigen zur Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben und ihrer Alltagsprobleme ein mittelfristig angelegtes aufsuchendes Hilfsangebot.

Als Problemfelder dieser Familien seien hier beispielhaft genannt:

  • nicht ausreichende Erziehungskompetenz der Eltern, gestörte Eltern-Kind-Beziehungen, Loyalitätskonflikte,
  • Gewaltprobleme in der Familie,
  • Entwicklungsverzögerung/ -defizite bei Kindern / Jugendlichen,
  • soziale Isolation der Familie,
  • Strukturprobleme in Haushalt und Alltag,
  • Verschuldung der Familie,
  • Ehe- und Partnerprobleme, Trennung der Eltern,
  • Psychische Erkrankungen in der Familie,
  • Folgeerscheinungen von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit,
  • Lebenskrise durch Tod, Krankheit oder Behinderung eines Familienmitgliedes,
  • Kooperationsprobleme mit Institutionen,
  • Reintegration eines Kindes / Jugendlichen nach einer Fremdplatzierung.


Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch strukturierte / planvolle Betreuung und Beratung die Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme, bei der Lösung von Konflikten und Krisen, sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie erfordert die aktive Mitarbeit der Familie.

Die Hilfe ist im Sinne einer familienunterstützenden Maßnahme angelegt. Als ambulante Hilfe zur Erziehung hat sie zum Ziel, die Erziehungskompetenz der Eltern / des Elternteils zu stärken und die Erziehungsfunktion der Familie zu sichern bzw. wieder herzustellen. Die Eltern sollen befähigt werden, ihre Aufgaben eigenständig und selbstverantwortlich ohne fremde Hilfe wahrzunehmen. In diesem Kontext sind Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit unabdingbare Faktoren einer ressourcenorientierten Familienarbeit. Die Maßnahme trägt insbesondere auch zur Sicherung des Kindeswohls in der Familie bei, durch die Herstellung langfristiger tragfähiger Familienstrukturen.

Merkmale und Ziele unserer Arbeit können sein:

  • Konstruktiver Umgang mit familiären Beziehungskonflikten,
  • Veränderung destruktiver Kommunikationsmuster,
  • Strukturierung und Bewältigung des Alltags,
  • Überwindung sozialer Isolation,
  • Sicherstellung der Schulpflicht, Ausbildung und des Berufseintritts,
  • Umgang mit Behörden und Institutionen,
  • Sicherung der Grundversorgung (wirtschaftlich, medizinisch, therapeutisch, hygienisch),
  • Inanspruchnahme von medizinisch-therapeutischen Angeboten und anderen Beratungsangeboten (z.B. Schuldnerberatung, Arbeitslosenberatung),
  • Aufbau von verlässlichen Strukturen und elterlichen Kompetenzen, die den Verbleib des Kindes / Jugendlichen in der Familie ermöglichen,
  • Erreichen größtmöglicher Unabhängigkeit von institutionellen Hilfen,
  • Reintegration des Kindes / des Jugendlichen in die Familie nach Fremdplatzierung.


Methodische Grundlagen
Auf der Grundlage der in der Hilfeplanung definierten Ziele und Vorgehensweisen wird in Einzel-, Paar- und Familienterminen gearbeitet.

  • Die Sozialpädagogische Familienhilfe setzt folgende Methoden ein:
  • Systemisch-lösungsorientierte Methoden wie Genogrammarbeit, zirkuläres Fragen, Familienbrett und -baukasten, Arbeit mit Skalierung, Arbeit an den Fähigkeiten.
  • Systemisch-verhaltenstherapeutische Ansätze, wie Verfolgung des Prinzips der kleinen Schritte, Verhaltenstraining, Lernen am Modell, Arbeit mit Punkten und Handlungsplänen.
  • Konzepte der Gesprächsführung, um Schwierigkeiten zu thematisieren und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
  • Netzwerkarbeit.
  • Beratung in allen lebenspraktischen Fragen.
  • Beratung in schulischen und beruflichen Fragen.
  • Krisenmanagement und Stressbewältigungstraining.
  • Training in Konfliktbewältigung.
  • Elterntraining und Familienkonferenzen.
  • Erlebnispädagogische Elemente.
  • Arbeit mit Medien.


Das konkrete pädagogische Handeln orientiert sich an systemischen, analytischen, heilpädagogischen und freizeitpädagogischen Ansätzen. In kollegialer Beratung, Supervision und psychologischer Beratung werden die Entwicklungsprozesse reflektiert und gesteuert.

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